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Werkstatt hat Fehler gemacht, was tun?

09.05.2017 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Herbst 2016 hat meine Tochter unser Auto zu Werkstatt gebracht um Sommerreifen runter und Winterreifen drauf machen zu lassen. Dort wurde erklärt, dass vorhandenen Wintereifen abgenutzt sind, worauf wir neue Winterrefen betellt haben. Die abmontierte Sommereifen sollten ins Auto, diese waren nur einen Saison gefahren gewesen. Es ist im Auftrag, bzw. auf der Rechnung auch erfasst, dass Sommereifen ins Auto müssten. Meine Tochter hat das Auto inkl. Reifen (in eine Folie entsprechend gewilckelte) abgeholt und in unserem Keller gelagert. Erst jetzt, bei Wechsel der Reifen erneut von Winter -auf Sommerreifen haben wir festgestellt, dass die vorhandene Reifen, welche Werkstatt uns im Herbst ins Auto gelegt hat nicht die Sommerreifen waren, sondern die alten Winterreifen welcher entsorgt werden sollten.

Wir haben nach eine Lösung gefragt gebeten, uns wurde eine Kostenlose Reifenwechel Angeboten (quasi als Schadensminderung), jedoch eine Erstattung bzw. Ersätzung der nicht mehr vorhandenen Sommereifen kommt nicht in Frage. Werkstatt begründet, dass wir in den 6 Monaten genügend Prüfzeit hätten und das schneller erkennen müssten was für Reifen wir im Auto mitgenommen haben.

Nach heutigem Gespräch mit dem Werkstattsleiter ist nun klar, dass Werkstatt uns nichts weiteres anbieten will.

Es handel sich hier um einen Mini One Auto, also klein Auto, in dem 8 Reifen passen würden (falls wir alle refen zurück bekommen hätten). Die Sommereifen waren defiitiv nicht im Auto.

Ich bitte um Unterstützung bzw. um Beratung, um weitere Schritte zu machen.

Vielen Dank im Vorfeld

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Zunächst sollten Sie die Werkstatt anschreiben, dass der Auftrag dahingehend lautete, die montierten Sommerreifen zu entfernen und Winterreifen zu montieren. Hier müssten Sie prüfen, ob sich dieser an die Werkstatt gerichteter Auftrag beweisen lässt. Der Beweis könnte beispielsweise erfolgen durch eine Auftragsbestätigung seitens der Werkstatt (schriftliches Formular) oder durch Zeugen. Sodann wäre darauf hinzuweisen, dass die montierten Sommerreifen verpackt in das Fahrzeug gelegt werden sollten. Nun, als von den Winterreifen zurück auf die Sommerreifen gewechselt werden sollte, haben Sie festgestellt, dass man Ihnen in das Fahrzeug nicht die in gutem Zustand befindlichen Sommerreifen gepackt hatte, sondern abgefahrene Winterreifen, die ausgetauscht werden sollten. Auch hier müssen Sie prüfen, ob nachgewiesen werden kann, dass die Reifen den Winter über verpackt im Keller gelagert worden sind und dass man erst beim Auspacken bemerkt habe, dass es sich um abgefahrene Winterreifen und nicht um die vereinbarten Sommerreifen gehandelt habe.


2.

Wenn Sie diese Sachlage beweisen können, können Sie im nächsten Schritt Schadensersatzansprüche gegenüber der Werkstatt geltend machen.

Der Schaden muss beziffert werden. Als Grundlage für die Schadenberechnung nehmen Sie die Kosten, die aufgewendet werden müssen für identische neue Sommerreifen. Sodann müssen Sie überlegen, wie alt die Sommerreifen gewesen sind und wieviel Restprofil die Reifen gegebenenfalls noch hatten. Sie werden dann vielleicht 50, oder auch nur 30 % des Kaufpreises für die Reifen geltend machen können. Hierzu fehlen mir aber jegliche Anhaltspunkte, da zum Zustand und zum Alter der Reifen im Sachverhalt nichts gesagt wird.


3.

Im Ergebnis heißt das, Sie sollten die Werkstatt auffordern, Schadenersatz zu leisten, weil die Werkstatt die Reifen offenkundig verwechselt habe.

Damit hier keine Fehler gemacht werden, empfehle ich Ihnen allerdings, einen Rechtsanwalt einzuschalten.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


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