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Werbungskosten bei Kindergeldbewilligung nicht berücksichtigt!?


25.07.2007 21:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Ich habe von der Familienkasse Elmshorn nach zähem Hin und Her Kindergeld bewilligt bekommen.
Ich hatte es bereits Anfang des Jahres beantragt und im Juli rückwirkend erhalten, nachdem ich einen Anwalt eingeschaltet hatte und es fast zur Klage beim Finanzgericht (Kiel) gekommen wäre.

Nun hat die Familienkasse allerdings keine Werbungskostenpauschale in ihrer Berechnung berücksichtigt.

Ist das korrekt so? Wird die Pauschale nicht immer gewährt?

Ich hatte z.B. eine Laptopanschaffung (in 2006, letzte Finanzrate im Mai 2007), einige Ausgaben für Schullektüre usw., keine Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel, kein Auto. Meine Ausgaben, die in diesen Bereich fallen würden, belaufen sich aber nur auf ca. EUR 400,00.

Ich möchte nebenbei weiterhin arbeiten (max EUR 120,00 pro Monat), aber trotzdem nicht Gefahr laufen das Kindergeld Anfang nächsten Jahres zurückzahlen zu müssen.

Ich habe z.B. gelesen, dass die Werbungskostenpauschale grundsätzlich in voller Höhe gewährt wird und nur die Kosten, die diese Pauschale übersteigen, mit Nachweisen belegt werden müssen.

Bitte, wie verhält es sich hier? Ich wohne in Hamburg, die Antragsstellering aber, meine Mutter, wohnt in Schleswig-Holstein.

Auch möchte ich meinen Anwalt nicht dazu befragen, da die ganze Geschichte über Prozeßkostenhilfe (Mutter=privat insolvent) lief und ich nicht sicher weiß, ob ich dann privat für weitere Auskünfte aufkommen muss...
26.07.2007 | 00:05

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Wer Kindergeld beziehen will darf im Jahr (sofern die sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind!) bis zu 7680 EUR verdienen, hierbei wird eine Werbungskostenpauschale von 920 EUR automatisch berücksichtigt. Diese Pauschale ist höher als Ihre tatsächlichen Kosten, so dass diese nicht berücksichtigt wurden.

Ihr Einkommen war also sicher nicht das Problem bei der Bewilligung und wird es auch nicht werden, solange es nicht erheblich ansteigt.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


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