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Werbungskosten

8. Oktober 2022 18:31 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Weiterbildung als Werbungskosten

Im Rahmen der Steuererklärung wurden mehrere Werbungskosten abgelehnt, weil die reine persönliche Weiterentwicklung unterstellt wurde. Nun wurden folgende Beweiserklärungen nachgereicht;
- Coaching: Erklärung der Beihilfe und der PKV, dass diese nicht eingereicht wurden, liegen bei Erklärung der Psychologen, die diese Coachings angeboten haben, dass hier ausschließlich die Professionalisierung im Mittelpunkt stand und Themen aus dem schulischen Konfliktfeld thematisiert wurden, liegt bei.

- Karriere: Facereading wurde ausprobiert. Bestätigung des Anbieters wurde beigeleget, dass hier nur der Baustein "Karriere" mit entsprechenden beruflichen Fragestellungen "Wo liegen die Talente, Fähigkeiten" Welcher Beruf passt?". gebucht wurde.

- Woche zur Biografienarbeit: Beruf - Berufung.

Alle Weiterbildung wurden trotz der Bestätigungen der Beihilfe, der PKV - die Rechnungen nicht eingereicht zu haben - und der Bestätigungen der Anbieter, dass bei allen Maßnahmen der berufliche Kontext im Zentrum stand, vom Finanzamt nicht akzeptiert.
Interessanterweise wurde eine Coachingabrechnung im Vorjahr anstandslos akzeptiert und nun von der neuen Sachbearbeiterin nicht mehr.
Was soll man denn noch tun, um nachzuweisen, dass man hier ehrlich war, nur Weiterbildungen, die dem Beruf/ der beruflichen Orientierung dienten bezahlt hat? Und seit wann werden Coachings für Lehrer, in denen es nur um schulische Konfliktfälle ging, nicht mehr bezahlt?
Lehrer arbeiten nun mal im pädagogisch-psychologischen Bereich. Außerdem möchte vielleicht ein Lehrer nicht immer als Lehrer tätig sein.
Alles wurde über eine Steuerkanzlei bearbeitet.

Muss das nun vor Gericht? Welche Chancen hat man?
Was kann ich noch tun?

8. Oktober 2022 | 20:07

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,
Auf Ihre Frage darf ich Ihnen antworten wie folgt.
Bei den von Ihnen angesprochenen Werbungskosten handelt es sich um Weiterbildungs- beziehungsweise Trainingsmaßnahmen, die von den Finanzämtern stets und immer sehr kritisch betrachtet werden. Natürlich kann man derartige Aktivitäten zur beruflichen Weiterentwicklung starten, oder auch, um sich persönlich voranzubringen. Im Zweifel wird die Sachbearbeiterin im Finanzamt immer davon ausgehen, dass es sich um private Aktivitäten beziehungsweise Ausgaben gehandelt habe.

Die Sachbearbeiter am Finanzamt haben in diesem Zusammenhang einen relativ weiten Ermessensspielraum und nutzen diesen in letzter Zeit ausschließlich nur noch dazu, die Steuerpflicht zu bejahen, das heißt die Werbungskosten abzulehnen.es bleibt in aller Regel dann nichts weiter, als die Sache tatsächlich vor dem Finanzgericht zu klären, wobei man eine klare Erfolgsaussicht nicht vorhersagen kann. Tatsächlich hängt der Erfolg von der Qualität der Argumentation betreffend die berufliche Veranlassung der Ausgaben ab.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen, ich persönlich verfolge immer derartige Fragen wirklich auch noch vor dem Finanzgericht, aber man muss auch feststellen, dass die Gerichte in letzter Zeit tendenziell eher zugunsten des Fiskus entscheiden, das heißt, die Argumentation für die berufliche Veranlassung muss schon wirklich überzeugend sein.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brunner Rechtsanwälte.






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