Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Werbung - Rabatt


31.01.2006 11:32 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Sehr geehrte Rechtsanwälte,
bin Unternehmer (Kleinbetrieb Heizung)und möchte in Lokalen Wochenzeitungen Werbung für meine Firma machen.
In dieser Anzeige soll unter anderem erscheinen"Bei Vorlage der Anzeige erhalten Sie 10% Rabatt".
Ist dieses erlaubt oder kann ich durch Mitbewerber Rechtliche Schritte erwarten.

Vielen Dank für Ihre Beantwortung

Mit freundlichen Grüssen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

Nach Wegfall des RabattG und der ZugabenVO darf ein Unternehmer seinen Kunden grundsätzlich in weitem Rahmen Preisnachlässe auf seine Produkte gewähren. Ein Wettbewerbsverstoß wird nur noch in wenigen Ausnahmefällen angenommen, z.B. dort, wo ein Produkt der Preisbindung unterliegt.

Gutscheine und Coupons in Zeitungen, bei deren Vorlage ein im Gutschein benannter Nachlass in Prozent gewährt wird, sind grundsätzlich zulässig. Zwar besteht nach der Preisabgabenverordnung die Pflicht die Waren mit Endpreisen auszuzeichnen, so dass bei einer Rabattaktion grundsätzlich eine Preisumzeichnung erforderlich ist. Ausgenommen von der Auszeichnungs- und Umzeichnungspflicht sind jedoch generelle bzw. pauschale Preisnachlässe (z.B. 10 % auf alles) sofern sie nach Tagen zeitlich begrenzt sind und durch die Werbung bekannt gemacht werden.

Die Gültigkeitsdauer Ihrer Gutscheine bzw. Anzeigen darf nicht unverhältnismäßig kurz sein. Weiterhin darf der Rabatt im Verhältnis zum Warenwert nicht unverhältnismäßig hoch. Bei einem Rabatt von 10 % wird hingegen nicht der Eindruck sogenannter Mondpreise erweckt werden. Damit Ihnen nicht der Vorwurf der Irreführung der Nicht-„Gutschein“-Inhaber gemacht werden kann, müssen Sie schließlich darauf achten, den mit dem Gutschein versprochenen Rabatt nicht ohne Vorlage des Gutscheins zu gewähren.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Petry-Berger
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER