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Werbedienstleistung wird nicht bezahlt

| 12.03.2015 12:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


13:51


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich (betreiber einer kleinen werbeagentur) habe auf empfehlung eines freundes, folgenden werbeauftrag für einen derzeitig arbeitslosen
mental-coach angenommen! das angebot, war ein paket und hatte folgenden umfang:
- Erstellung einer homepage
- Homepage optimieren für suchmaschinen
- anmeldung einer domain (mietkosten für den server)
- erstellung eines schriftzuges (logo)
- erstellung und druckkosten für visitenkarten
- erstellung und druckkosten für werbepostkarten
- Google-Adwords-Kampagnen-optimierung
- monatliche betreuung der google-ad-words-kampagne (ueber einen zeitraum von 6 monaten)

Preis für das paket lag bei 4600,00 eur

ich arbeite seit ca. 4 für den kunden (haben auch gemeinsam fotos für die homepage bei fotolia gekauft) diese habe ich bezahlt!
ca. 150,00 eur! ich hatte in dieser zeit, mehrere treffen mit dem kunden, fast taeglich email-kontakt oder telefoniert!
der kunde war zufrieden mit dem schriftzug, dem visitenkarten-entwurf und bei der homepage, fehlte nur noch der letzte schliff
beim text! dann ploetzlich kam ein anruf vom kunden! er moechte die zusammenarbeit beenden! grund: er war bei einer anderen werbeagentur
und haette meine arbeit analysieren lassen!die aussage der agentur, hat der kunde mir geschickt! alles schlecht und unprofessionel
ausser das logo! homepage max. zeitaufwand von 10 min...usw....
darauf hin habe ich mit dem kunden telefoniert und ihm gesagt, dass ich für meine arbeit die er beauftragt hat auch bezahlt
werden moechte! er hat mir gesagt: er bezahle mir pauschal 500,00 eur für meine arbeit! ansonsten, sollte ich zum anwalt gehen
er sei rechtschutz versichert!
in den 4 wochen, habe ich folgende leistung von meinem angebot erbracht!

- Erstellung einer homepage (feinschliff der texte war noch offen) 2850,00 (angebotspreis)

- anmeldung einer domain (mietkosten für den server) 246,00 EUR (angebotspreis)

- erstellung eines schriftzuges (logo) 250,00 Eur (angebotspreis)

- Entwurf visitenkarten (logo) 180,00 Eur (angebotspreis)

- Entwurf vorderseite werbepostkarten (logo) 150,00 Eur (angebotspreis)

nun würde ich dem kunden gerne eine rechnung schicken über meine geleistete arbeit!
3500,00 eur + mst. wie hoch, sind die chancen vor gericht, dass ich meine arbeit
vom kunden bezahlt bekomme? oder welche summe für meinen aufwand, kann ich gerichtlich
durchsetzen?

12.03.2015 | 12:57

Antwort

von


(758)
Wambeler Str. 33
44145 Dortmund
Tel: 0231 / 13 7534 22
Web: http://ra-fork.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
" wie hoch, sind die chancen vor gericht, dass ich meine arbeit vom kunden bezahlt bekomme?"



Wenn Sie

-) einen professionellen schriftlichen Vertrag über die angebotenen Dienstleistungen haben und dieser von beiden Seiten unterzeichnet wurde


-) Ihr Kostenansatz marktüblich ist

-) Ihre Arbeit objektiv mangelfrei ist

-) Sie eine schlüssige Klageschrift erstellen,


dann dürften Ihrer Chancen überwiegend gut stehen (70 zu 40 oder höher), die Sache mit einem Urteil zu Ihren Gunsten abzuschließen.



Ist dies nicht der Fall stehen Ihre Chancen 50 zu 50 und es dürfte wohl im Ergebnis auf einen Vergleich hinauslaufen bei dem Sie angesichts der Schilderung aber doch deutlich mehr als 500 € erzielen sollten.



Frage 2:
"oder welche summe für meinen aufwand, kann ich gerichtlich durchsetzen?"



Wenn Sie selbst Zweifel an dem Wert Ihrer Dienstleistung haben, ist dies sicher nicht gut.

Gerichtlich durchgesetzt wird in der Regel auch das, was zuvor vertraglich vereinbart wurde.


Wurde nichts vereinbart, ist nach § 632 II BGB die Vergütung zu bestimmen und ggf. vom Gericht nach § 287 II ZPO zu schätzen.




Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Raphael Fork

Rückfrage vom Fragesteller 12.03.2015 | 13:12

sehr geehrter herr fork,
herzlichen dank für ihre antwort!
jedoch habe ich leider keinen schriftlichen vertrag!
hatte dem kunden vertraut, da er uber einen freund zu mir kam!
habe zu meinem schriftlichen angebot eine muendliche zusage
erhalten und in dem schriftverkehr ist auch ersichtlich dass ich für den kunden gearbeitet habe! stehen meine chancen dann noch immer 50 zu 50 ?
werde dem kunden heute die rechnung schicken...sollte er nicht bezahlen, werde ich mich wieder bei ihnen melden!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.03.2015 | 13:51

Nachfrage 1:
"stehen meine chancen dann noch immer 50 zu 50 ?"




Ein wenig besser schon.


Denn wenn es ein schriftliches Angebot gibt, Sie dann im Einvernehmen mit der Gegenseite tätig werden und dieses Angebot auch dem enstpricht was andere Dienstleister in Ansatz bringen würden, dann sieht die Sache schon freundlicher für Sie aus. Die Gegenseite könnte natürlich behaupten, man hätte sich mündlich auf einen anderen preis geeinigt. Aber dieser Argumentation wird man nach Ihrer Schilderung leicht den Wind aus den segeln nehmen können.



Das eigentliche Problem ist, dass Sie den Anspruch schlüssig begründen müssen, d.h. Sie müssen auch Beweise für den Abschluss des Vertrags und seinen Inhalt vorlegen.


Das ist z.B. einfach in Bezug auf die 150 € für die fotolia Bilder. Diese haben Sie ja nicht für sich erworben, sondern für den Kunden. Und belegen können sie dies auch ( rechnung + Schreenshots über Einbindung der Fotos) auf der Homepage.



Wenn sich der Inhalt des Auftrags aus dem Emails ergibt ist dies auch kein Problem.


Als Beweismittel kommen Sachverständige, Augenschein, Parteivernehmung, Urkunden und Zeugen in betracht.

Vo daher sollten sie nun wo sich Streit andeutet, unbedingt weitere Beweise sichern, die ihre geleistete Arbeit dokumentieren (Screenshots, Dateien, Zeugen).

Unbedingt sollten Sie auch jetzt wo die Erinnerung noch frisch ist, schriftlich nachhalten, wie viele Stunden sie in etwa und an welchen Tagen für den Kunden im Einsatz waren.


Ihre Rechnung sollten Sie schriftlich und nachweisbar und unter Fristsetzung von 14 Tagen ab Zugang Ihrer Rechnung der Gegenseite zusenden.

Bei fruchtlosem Ablauf der Frist befände sich die Gegenseite in Verzug und müsste damit auch die Kosten der für Sie notwendigen Rechtsverfolgung übernehmen.


Das mit der Rechtsschutzversicherung sollten Sie nicht unbedingt glauben, das dürfte eher ein Bluff zur Abschreckung sein, um sie mit 500 € abschrecken zu können.





Gerne stehe ich Ihnen auch bei Bedarf für eine weitere Interessenvertretung zur Verfügung.

Bewertung des Fragestellers 12.03.2015 | 14:03

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Top-Beratung! vielen dank!
sollte der kunde nicht bezahlen...
komme ich auf jedenfall zu ihnen!

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ANTWORT VON

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