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Wer zahlt die folgen eines Einbruchs


| 09.10.2006 11:03 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Ich besitze ein Haus das gewerblich genutzt wird. Hierin wurde eingebrochen und unteranderem innen mehrere Türen aufgebrochen. Der Mieter hat den Schaden reparieren lassen und die Rechnung an mich zur Zahlung geschickt. In meinen Versicherungen für das Gebäude gibt es nach Auskunft keine Deckung. Muss ich den entstandenen Schaden als Vermieter selbst bezahlen (830 EUR)? Oder muss das z.B. die Hausrats-, Firmeninhaltsversicherung des Mieters übernehmen ?(Zusatzinformation: der Mieter hat ohne Nachfrage einen Tresor innerhalb aufgestellt und darf dort laut Auskunft bis zu 15.000 EUR maximal lagern - diese Obergrenze deutet für mich auf eine Versicherungsauflage hin).
Zu Ihrer Antwort: Falls ich es zahlen muss reicht eine kurze Nachricht, falls ich nicht zahlungspflichtig bin, wären eine juristische Formulierung mit eventuellen Paragraphen von Nutzen.
-Besten Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Beantwortung der Frage gehe ich davon aus, dass sich das Haus, in das eingebrochen wurde, in der Bundesrepublik Deutschland befindet.

Sie können grundsätzlich keine Zahlung von Ihrem Mieter bzw. von den Versicherern des Mieters verlangen: das AG Köln hat im Jahr 1998 (Az.: 221 C 376/97) entschieden, dass der Vermieter die Kosten für Beschädigungen an Fenstern und Türen trägt, wenn beim Mieter eingebrochen wird.

Direktansprüche gegen die Versicherer Ihres Mieters bestehen ebenfalls nicht.

Etwas anderes kann sich möglicherweise aus dem Mietvertrag ergeben, wenn dort die Haftung des Mieters für Schäden vereinbart ist, die durch Dritte verursacht werden. Dazu müsste der Vertrag überprüft werden.

Eine Haftung des Mieters kommt ebenfalls dann in Betracht, wenn er durch ein pflichtwidriges Mietverhalten einen besonderen Anreiz zum Einbruch geschaffen hat (z.B. kostspielige Warenauslagen außerhalb der vereinbarten gewerblichen Tätigkeit). Das bloße Aufstellen eines Tresors innerhalb der Mieträume ist dazu aber nicht ausreichend.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner ersten Einschätzung geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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"Sehr geehrter Herr Matthes, besten Dank für die eindeutige Auskunft. Zum Glück ist der Betrag nicht so hoch. Uebrigens ist Ihre Annahme, dass das Haus in Deutschland steht richtig. "
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