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Wer zahlt das Krankengeld ?

20.05.2018 17:09 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Folgender Sachverhalt

Ich war bis zum 28.02 in ALGII Bezug
Ab dem 01.03.2018 war ich in Festeinstellung und der Arbeitgeber wurde mit 40 % vom Jobcenter noch gefördert. (Wegen Ü 50).
Auf Grund schwerer körperlicher Belastung, wegen u.a. Personalmangel, , Lagerist, musste ich am 24.04 zum Arzt ( Knie geschwollen)
der mich ab dem 24.04 krankgeschrieben hat und mich zum MRT schickte.
Am 3,5 folgte per Postzustellung am 4.5 die Kündigung zum 31.5 ( 4 Wochenfrist)Kündigung in der Probezeit, (Kleinunternehmer mit weniger als 10 Festangestellte) Vertrag befristet für ein Jahr) Die Krankschreibung ist bis auf weiteres jetzt im Fortbestand.
Und wird andauern mehr als 7 Wochen

1. Frage, zahlt mir die Krankenkasse Krankengeld und wenn ja an welchem Gehalt wird dies ausgemacht, da ich zwar zum 31.5 noch im Beschäftigungsverhältnis des Arbeitgebers stehe, aber dies nach dem 31.5 nicht mehr die 6 Wochenfrist Entgeldfortzahlung beinhaltet. „ tage fehlen wohl dazu.24.4 bis zum 31.5 sind keine 6 Wochen!!! oder ist dies egal?
2. Dem Arbeitsamt habe ich schriftlich die Kündigung des Arbeitgebers mitgeteilt.Oder muss ich dem Jobcenter dies auch mitteilen???
3. Die Kündigung ist wohl rechtens oder? Da ich kein Kündigungsschutz habe und vertraglich die Frist so ausgeschrieben wurde. Was ist mit Urlaubsanspruch etc.entfällt sicherlich bei der Kürze
4. Wer zahlt das Krankengeld und aus welchen Betrag wird es ermittelt, da die KK erst ab der 7 Woche Krankengeld zahlt.

Was ist zu tun???

um schnellstmögliche Antwort
mit freundlichen Gruß
LaOe

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses bekommen Sie noch Lohnfortzahlung bis die 6 Wochen voll sind. Dies gilt, wenn die Kündigung in engem zeitlichen Zusammenhang - wie in Ihrem Fall- mit der Erkrankung erfolgt ist.

Erst nach den 6 Wochen erhalten Sie von der Krankenkasse Krankengeld und zwar in Höhe von 70 Prozent des regelmäßigen Bruttoarbeitsentgeltes.

2. Richtig ist, dass Sie die Kündigung der Agentur für Arbeit mitgeteilt haben. Eine Anzeige beim Jobcenter ist nicht nötig, zumal dieses vermutlich wegen der Förderung auch schon Kenntnis von der Kündigung durch den Arbeitgeber hat.

3.
Ein befristeter Arbeitsvertrag kann nur ordentlich gekündigt werden, wenn die Möglichkeit der ordentlichen Kündigung im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Ohne eine entsprechende Vereinbarung ist der befristete Arbeitsvertrag nicht ordentlich kündbar.

Es steht Ihnen anteiliger Urlaub und zwar 3/12 zu.

4.
Das Krankengeld zahlt nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung die Krankenkasse und zwar in Höhe von 70 Prozent des regelmäßigen Bruttoverdienstes.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 21.05.2018 | 00:31

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Ralf Hauser

Vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Leider bin ich nicht ganz so schlüssig darüber geworden, wie Sie es geschrieben haben.
Daher verzeihen Sie mir meine Rückfrage.
Dass der Arbeitgeber mir den Lohn bis zum 31.5 zahlen wird , davon gehe ich aus.
Meine Frage war ,was ist mit der Lücke, vielmehr die zwischen Kündigung und Krankengeld der Krankenkasse entsteht.
Ich habe ein unwohles Gefühl, weil die 6 Wochen der Lohnfortzahlung ja vorher endet und zwar genau am 31.5.2018, durch die Kündigung. Ich bin seitdem 24.4.2018 krankgeschrieben und die Ergebnisse der Klinik, sagen mir eine Operation voraus.Also weitere Wochen im Zusammenhang.
Wenn ich aber jetzt gekündigt bin und das Verhältnis endet am 31.05.2018 dann sind es nach meiner Rechnung keine sechs Wochen. So wie ich geschrieben habe, fehlen mir wohl genau zwei Tage!
Das bedeutet aus meiner Sicht weder der Arbeitgeber noch die Krankenkasse tritt dann ein? Oder sehe ich das falsch.Dem Arbeitgeber interessieren doch nicht die zwei Tage , wenn am 31.5 Schluss ist.,für den ist die Sache dann erledigt.Oder nicht?
Aber die 6 Wochen sind noch nicht vorbei.Und ich bin krankgeschrieben.Ich hätte ja kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, also wäre das Arbeitsamt ja für mich nicht zuständig.
Da hänge ich irgendwie in der Luft?
Daher verstehe ich nicht ganz Ihre Antwort
1. Auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses bekommen Sie noch Lohnfortzahlung bis die 6 Wochen voll sind. Dies gilt, wenn die Kündigung in engem zeitlichen Zusammenhang - wie in Ihrem Fall- mit der Erkrankung erfolgt ist.
Vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt.
Kann ich dagegen noch klagen oder etwas anderes tun? Weil Sie schreiben „Ein befristeter Arbeitsvertrag kann nur ordentlich gekündigt werden, wenn die Möglichkeit der ordentlichen Kündigung im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Ohne eine entsprechende Vereinbarung ist der befristete Arbeitsvertrag nicht ordentlich kündbar.
Im Vertrag steht die Kündigungsfrist drin 4 Wochen in der Probezeit, die auf 6 Monate ausgelegt war.Wie ich in der Frage auch erwähnt habe.Oder ist der Vertrag zweifelhaft, rechtswidrig, nicht zulässig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.05.2018 | 08:41

Sehr geehrter Fragesteller,

dann versuche ich es anders zu erklären:

Sie erhalten 6 Wochen Lohnfortzahlung unabhängig davon, wann das Arbeitsverhältnis endet.

Wenn die Lohnfortzahlung am 24.04 begonnen hat, dann bekommen Sie bis zum 05.06 Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber, auch wenn das Arbeitsverhältnis offiziell vorher endet.

Wenn im Vertrag die Kündigungsfrist steht, dann hat der Arbeitgeber offensichtlich die Möglichkeit der ordentlichen Kündigung mit Ihnen vereinbart.

Ab dem 6.6 bekommen Sie dann Krankengeld von der Krankenkasse.

Es entsteht keine Zahlungslücke.

Ich hoffe, dass ich Ihnen die Rückfrage klar beantworten konnte und wünsche schöne Pfingsten.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht


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