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Wer trägt die Kosten der Abholung wenn der zu kaufende Artikel Falsch beschrieben is


| 09.12.2012 14:08 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich bin über ein Forum auf eine Schallplatten Sammlung aufmerksam geworden und wollte diese kaufen. Es handelte sich um Techno und Trance Schallplatten aus einem ehemaligen Recordstore.
Über Emails und am Telefon wurde mir gesagt das die Platten Neu sind und nur im Plattenladen angehört wurden.

Ich machte einen Termin aus und wollte diese abholen. Dafür mietete ich mir einen Transporter (1700 Schallplatten) und fuhr die 700 km um sie abzuholen.

Als ich dort ankam zeigte mir der Verkäufer die Platten, sie waren total abgenutzt, Cover eingerissen, aufgeweicht und die Platten schauten aus den Hüllen raus so das sie Kratzer bekamen. Also schlimmer als hätte sie ein Dj schon Tausendmal gespielt.

Als ich dem Verkäufer sagte das das niemals neue Schallplatten sind. Fing er an mich zu beschimpfen was mir einfällt seine Platten so runter zumachen. Sie seien neu und ich will ihn übern Tisch ziehen und das ich assozial A Loch bin und ich solle jetzt gehen. Der Mann war um die 60.

Nun meine Frage was ist mit meinen Kosten(150 Euro für den Transporter und das Spritgeld plus die 7 h die ich unterwegs war)
Lohnt es sich gegen ihn vorzugehen? Wenn ja wie? Wie sehen die chancen aus?

Vielen Dank
Eingrenzung vom Fragesteller
09.12.2012 | 14:12
09.12.2012 | 14:36

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

rechtlich haben Sie einen Anspruch auf Schadensersatz der Fahrtkosten gem. Paragraphen 280, 281, 284 BGB.

Die Rechtsdurchsetzung ist dann möglich, wenn Sie beweisen können, dass er schuldhaft und wissentlich etwas anderes angepriesen hat, was tatsächlich da war.

Dies können Sie mittels seiner Annonce und Ihres Zeugen (bestenfalls noch mit Bildaufnahmen) tun, der den Zustand vor Ort bezeugen kann.

Das einzige Risiko besteht allerdings im Solvenzrisiko des Gegners.
Wenn der kein Geld haben sollte, bekommen Sie zwar den Anspruch, aber bleiben zunächst auf den Prozesskosten sitzen, die Sie als Kläger vorschießen müssen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass er in Lohn und Brot steht, bestehen rechtlich keine Bedenken.


Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2012 | 14:53

Vielen dank für die rasche Antwort. Das Problem ist in der 1. Mail hies es die Platten sind absolut Neu. In der 2. hies es von der Tochter sie seien gebraucht. Später am Telfon hab ich noch mal genau nachgefragt. Da ich klar sagte ich bin nicht an gebrauchten intressiert. Dort wurde mir von der Tochter noch mal versichert das der Vater meinte sie seien Neu. Dies kann auch meine Freundin bezeugen. Und selbst vor Ort als ich sie in einem Katastrophalen Zustand gesehen hatte war der Verkäufer noch der Meinung sie seien Neu. Fotos konnte ich leider keine machen, da ich ja dann gehen sollte. ISt assoziales A Loch eigtl eine Beleidigung? Mir schien es schon das der Verkäufer liquide genug sei. Nur ist meine Angst das zu seinen Gunsten entschieden wird und ich dann noch mehr Kosten hätte.

vielen dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.12.2012 | 15:15

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihre Freundin bezeugen kann, dass auch nach nochmaliger Nachfrage gesagt worden ist, dass diese neu seien und Sie kein Intersse an gebrauchter Ware hätten, bleibt es bei meiner oben geäußerten rechtlichen Einschätzung.

Sie können natürlich im Vorfeld noch eine Strafanzeige wegen Beleidigung stellen und Akteneinsicht beantragen, was den Vorteil hätte, dass eine Amtsermittlung durchgeführt wird und Sie die dort ermittelnten Beweise später noch im Zivilverfahren nutzen könnten.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie mich bitte direkt per E-mail an, da ich Ihnen auch gerne weiterhin (kostenlos) Auskunft dazu geben möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 09.12.2012 | 14:12

Zur Vorbereitung sollten Sie ihn schriftlich mit Fristsetzung von 10 Tagen auffordern, Ihre Kosten zu überweisen.
Hierzu schildern Sie noch einmal in Kurzfassung den Sachverhalt und führen die einzelnen Kosten mit Belegen auf. Aus Beweisgründen am Besten per Einschreiben.

Wenn die Frist abgelaufen ist, können Sie sich dann einen Anwalt nehmen, dessen Kosten er ebenfalls erstatten muss.

Wenn Sie dafür Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen meine Kanzlei gerne zur Seite.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 09.12.2012 | 15:18


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