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Wer trägt die Bestattungskosten?

| 20.07.2011 09:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


10:09

Meine Frage:
Mein Vater hat 1973 ein Haus geerbt.In diesem Haus wohnte meine Tante Frau E.mit ihrer Schwester. Bei beiden bestand lebenslanges Wohnrecht .Mein Vater überschrieb mir das Haus 1998.Das besagte Haus brannte jedoch durch die Schuld meiner Tante Frau E. komplett aus. Meine Tante Frau E. wurde dann von ihrer Schwester Frau W. aufgenommen. Diese brachte ihr eine Wohnung im betreuten Wohnheim zu.Später wurde sie von Frau W. in einem Altenheim untergebracht. Frau E. starb im Mai diesen Jahres. Ihre Schwester Frau W. erhielt für sie über die Jahre Betreuungsgeld und kümmerte sich nach ihrem Tod komplett um die Bestattung.Alle Rechnungen wurden auf Frau W. ausgestellt,da sie die Auftraggeberin war.Nun erhielt ich ein Schreiben ihres Anwaltes,daß ich die kompletten Bestattungskosten zu tragen hätte.Ich wusste bis dato nichts vom Tod von Frau E.
Laut Behörden steht im Vertrag von 1973(den ich momentan nicht finde) das ich mich um die Bestattung kümmern müsste.Bei ihrer Schwester die auch lebenslanges Wohnrecht hatte und ein paar Jahre früher verstarb habe ich keinen Cent zahlen müssen.Da ist das Sozialamt für sie aufgekommen.
Ich bin 100% schwerbehindert,kann nicht mehr arbeiten und beziehe momentan Krankengeld.
Bin ich nun verplichtet die Rechnung zu begleichen oder nicht? ich sag nein da ich nichts angeschafft habe.
Mfg
Franz T.

20.07.2011 | 09:44

Antwort

von


(2272)
Damm 2
26135 Oldenburg
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Sehr geehrter Ratsuchender,


hier werden Sie die Kosten nicht übernehmen müssen.


Selbst wenn so etwas in dem Vertrag, den Sie sich von der Gegenseite vorlegen lassen sollten, da diese die angebliche Anspruchsgrundlage nachzuweisen hätte, wirksam vereinbart gewesen sein sollte, wird ein Wegfall der Geschäftsgrundlage durch den Umstand eingetreten sein, dass das Haus abgebrannt und Ihre Tante nach dem Wiederaufbau dort nicht wieder eingezogen ist.


Daher sollten Sie die Ansprüche zurückweisen; insoweit empfehle ich Ihnen aber dringend, sich dazu weiterer anwaltlicher Hilfe zu bedienen, da die Gegenseite ja auch schon anwaltlich vertreten ist, also eine "Waffengleichheit" dringend geboten erscheint.


Unabhängig davon kann es nach Ihrer Sachverhaltsdarlegung zusätzlich möglich sein, dann eine Kostenersattungspflicht aufgrund Ihrer finanziellen Möglichkeiten ebenfalls schon entfallen würde. Das das sollte weitergehend überprüft werden, als es in dieser ERSTberatung möglich ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 20.07.2011 | 10:05

Ich hätte hierzu noch eine kleine Rückfrage. Meine Tante ist nach dem Brand freiwillig ausgezogen, sie wollte nicht bei uns einziehen sondern wollte zu Ihrer Schwester. Daher haben wir das Haus auch nicht mehr aufgebaut. Ist die Rechtsgrundlage dann hier die selbe?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.07.2011 | 10:09

Sehr geehrter Ratsuchender,


die Rechtsgrundlage ist dann die selbe. Entscheidend ist, dass die Tante nach dem Brand nicht mehr in das Haus (was schwerlich ging) oder bei Ihnen eingezogen ist und die Tante das Objekt des Wohnrechtes zerstört hat.

Dadürch wäre eine mögliche Klausel im Vertrag - sofern sie überhaupt jemals wirksam gewesen wäre - hinfällig geworden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 20.07.2011 | 10:19

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 20.07.2011
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ANTWORT VON

(2272)

Damm 2
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