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Wer trägt die Bestattungskosten, wenn das Erbe ausgeschlagen wurde?

| 16.04.2013 14:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Wehle


Zusammenfassung: Richtig erben und welche Verpflichtungen und Rechte damit einhergehen

Wer übernimmt eigentlich die Rechnungen eines Bestattungsunternehmens oder z.B. auch die Leichenschaukosten des Internisten, oder die Zeitungsanzeige zum Todesfall, wenn alle Erben des Verstorbenen das Erbe ausgeschlagen haben ?
Und was passiert dann mit den älteren offenen Rechnungen des Verstorbenen (also die vor dem Tode schon fällig waren ?)

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die eingestellte Frage. Diese möchte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben und in Ansehung des Einsatzes wie folgt beantworten.

§ 1968 BGB bestimmt, dass der Erbe die Kosten der Beerdigung zu tragen hat.

§ 1944 BGB bestimmt, dass der Erbe (gewillkürter oder gesetzlicher) das Erbe mit einer Frist von 6 Wochen ausschlagen kann, die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Kenntniserlangung des Erbanfalles.
Sie ist notariell zu beglaubigen oder dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären.
Der Fiskus kann als letzter Erbe, die Erbschaft nicht ausschlagen.

Die Kosten im Zusammenhang mit der Beerdigung fallen regelmäßig der Erbmasse zu, daneben besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Unternehmer, welcher die aufgeführten Aufträge übernommen und ausgeführt hat, sich an seinen Auftraggeber hält. Hier hat dann der Auftraggeber einen Anspruch gegen den Erben, soweit es nicht selbst Erbe ist.

Die älteren Rechnungen sind Bestandteil der Erbmasse. Zur Erbmasse, die nach § 1922 BGB im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in das Vermögen des/der Erbe/n übergeht können insoweit Rechte, Pflichten, Vermögen und auch Verpflichtungen (Schulden) gehören.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wehle, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.04.2013 | 07:04

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Stellungnahme vom Anwalt:
Vielen Dank für die Bewertung. Soweit Sie der Meinung waren Ihre Fragen sind anhand des Einsatzes nicht ausreichend zufriedenstellend beantwortet worden, hatten Sie noch die Möglichkeit der einmaligen kostenfreien Nachfrage. Hiervon haben Sie keinen Gebrauch gemacht. Mit freundlichen Grüßen Andreas Wehle Rechtsanwalt /Aachen
FRAGESTELLER 18.04.2013 3,6/5,0
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