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Wer trägt bei Erbausschlag die Bestattungskosten?

03.03.2015 14:54 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zur Kostenübernahme von Bestattungen

Hallo,

ich habe eine Frage zu den Bestattungskosten bei Erbausschlag.

Ausgangslage:

2 Schwestern (Rentnerinen), finanziell unabhängig, deren Bruder verstorben ist und zudem kein Kontakt bestand. Information vom Tod wurde vor 4 Tagen durch ein Schreiben vom Amtsgericht mitgeteilt

Es wird vermutet, dass der Verstorbene Schulden hatte und kein Vermögen, daher erfolgt der Erbausschlag innerhalb von 6 Wochen. Termin beim Notar in 3 Tagen. Nun ist eine Schwester vom Krankenhaus angeschrieben worden, dass der Leichnarm innerhalb der nächsten 2 Tage abzuholen ist.

Frage: Müssen die Schwestern trotz Erbausschlag die Beerdigungskosten aus eigenen Rücklagen zahlen oder regelt / bezahlt das dann der Nachlasspfleger.

Vielen Dank!

MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sofern kein Erbe vorhanden ist der Bestattung übernimmt oder die Bestattung nicht durch jemanden bei einem Bestattungsunternehmen in Auftrag gegeben wird, dann ergibt sich die Person aus den Bestattungsgesetzen der jeweiligen Bundesländer.

In Berlin z.B. aus § 16 des Bestattungsgesetzes (sh. hierzu: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gesetze/download/bestattungsgesetz.pdf). In den anderen Bundesländern gibt es vergleichbare Regelungen in den Bestattungsgesetzen. Maßgeblich ist das Gesetz, in welchen der Verstorbene bestattet wird.

Sofern eine dort genannte Person herangezogen wird, kann diese dann Ihre Aufwendungen beim Nachlasspfleger anmelden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
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Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)




Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2015 | 15:42

Hallo,

der Verstorbene wohnt in Bremen, die Schwestern in einer anderen Stadt. In Bremen wohnt kein Angehöriger. Wegen dem Drängen des Krankenhauses den Leichnahm innerhalb von 2 Tagen abholen zu lassen, müssen sie ein Bestattungsunternehmen einschalten. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man die Beerdigungskosten nachträglich vom Nachlasspfleger zurückholen.

Vielen Dank für die Antwort

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2015 | 17:14

Wenn die Bestattung schon erfolgt ist, dann können die Kosten über den Nachlasspfleger beansprucht werden. Ob eine Auszahlung erfolgen wird, hängt vom Reinnachlass ab.

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