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Wer muss die Kosten für Strom-Hausanschluss bei Wiederherstellung zahlen?

27.03.2015 09:00 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Wir haben ein leerstehendes Zweifamilienhaus per Zwangsversteigerung erworben. Was nicht bekannt war, ist dass alle Versorgungsanschlüsse im Keller vorhanden sind, sogar Gas, aber kein Strom-Hausanschluss. Bekannt ist, dass vor Sanierung der Hauptstrasse, eine Oberleitung das Haus mit Strom versorgte. Im Zuge der Straßensanierung wurden die Oberleitungen von den Stadtwerken zurückgebaut und Strom-Hausanschlüsse im Keller verlegt. Unser erworbenes Haus hat allerdings kein Anschluss erhalten. Die Vorbesitzer meinten, die Stadtwerke hätten sich geweigert, da das Haus bereits leer stand.
Nun wollen die Stadtwerke von uns Hausanschlusskosten für einen Anschluss bis 30 kW haben.

Ist das rechtens, denn es bestand ja ein Hausanschluss, auch wenn es eine Oberleitung war?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Grundsätzlich sind die Kosten für die Erschließung, also die Herstellung der Anschlüsse an Ent- und Versorgungsnetze wie Kanalisation und Strom und das Straßennetz vom Grundstückseigentümer zu entrichten.

Sofern jedoch die Stadtwerke gemäß der Satzung Ihrer Kommune verpflichtet waren, die mit der Umrüstung von Oberleitungen auf Erdkabel verbundenen Kosten zu tragen und dies z.B. für alle Nachbarhäuser entsprechend geschehen ist, stellt sich die Frage, ob dies auch bei Ihnen geschehen muss. Problematisch ist hier der Leerstand zum Zeitpunkt der Sanierungsmaßnahme, insbesondere dessen Dauer und dessen Hintergründe.

Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und ggf. Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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