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Wer kommt für Schimmel in der Wohnung auf?

| 28.08.2018 16:06 |
Preis: 45,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Guten Tag,

mein Freund und ich haben im Februar 2015 eine Wohnung als Kapitalanlage gekauft. Sie wird von drei Studenten bewohnt; seit der Übernahme gab es mehrere Wechsel, wodurch keiner der ursprünglichen Mieter noch dort wohnhaft ist.
Bei unserer ersten Besichtigung der Wohnung war im Badezimmer (ohne Fenster) noch kein Schimmel zu sehen und die Mieter haben diesbzgl. auch nichts geäußert. Vor der Kauf-Übernahme hatte der vorherige Eigentümer den Mietern ein Schreiben mit folgender Anweisung zugeschickt:

"Der Elektrolüfter im Badezimmer ist kein Gegenstand der Mietsache. Er wurde offensichtlich von einem Vorgänger von Ihnen dort ohne unser Wissen installiert. Die Lüftungen in den Badezimmern sind im ganzen Haus reine Schwerkraftlüftungen ohne elektrische Lüftungseinrichtungen. Wir bitten Sie daher, diesen 12 V Elektrolüfter zu entfernen."

Daraufhin hatten die Mieter den 12V-Lüfter von der Schwerkraftlüftungseinrichting entfernt. Ca. ein Jahr später meldeten sich die Mieter bei uns wegen Schimmelbefalls im Badezimmer trotz gründlichen Lüftungsverhaltens. Das Problem wurde zunächst mit herkömmlichen Schimmelsprays behandelt, jedoch bildete sich immer wieder neuer Schimmel.
Nun haben wir einen Fachmann kommen lassen, der uns ein Angebot zur professionellen Beseitigung in Höhe von 666,40€ gemacht hat. Zusätzlich gibt er folgende Einschätzung:

"Aufgrund der baulichen Situation, empfehle ich Ihnen den Einbau eines feuchtigkeitsgeregelten Abzugs.
Momentan ist dort nur ein Mauerdurchbruch mit Gitter und Filter. Ein Luftaustausch findet kaum statt.
Mit einem elektrischen Lüfter würde die Gefahr eines erneuten Schimmelbefalls minimiert werden."

Hätte der ursprüngliche Eigentümer (gleichzeitig jetziger Geschäftsführer der zuständigen Hausverwaltung) nicht die Anweisung gegeben, den elektrischen Lüfter zu entfernen, wäre der Schimmel erst gar nicht entstanden.
Kann er als ehemaliger Eigentümer aufgrund dessen für dieses Problem verantwortlich gemacht werden oder sich zumindest an der Beseitigung und/oder Vermeidung des Schimmel beteiligen? Oder kann auch eine Beteiligung durch die Hausverwaltung eingefordert werden, da offensichtlich auch die "bauliche Situation" als Ursache für den Schimmel genannt wurde?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!

Beste Grüße,

28.08.2018 | 19:19

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon gerne nge Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Ein Anspruch gegen den ehemaligen Eigentümer kommt nur in Betracht wenn diesem bei Eigentumsübergang ein Mangel bekannt war und er diesen arglistig verschwiegen hat. Ihrer Schilderung zur Folge dürfte das nicht der Fall sein. Den Abbau dürfte er aus Unbedarftheit angeordnet haben. Selbst wenn der einzige Grund für den Abbau die mangelnde Genehmigung war, kann ihm daraus kein Fehlverhalten Ihnen gegenüber vorgeworfen werden.

Ein Anspruch gegen den Erbauer kommt nur dann in Betracht wenn es sich um einen Fehler handelt. Ich Beschreibung nach dürfte es sich hier aber um die übliche Bauweise gehandelt haben. Leider scheidet somit auch hier ein Anspruch aus.

Es tut mir leid Ihnen keine für Sie positivere Antwort geben zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte die Ansicht der Fall sein nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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"Die Antwort kam zügig, freundlich und gut erklärt. Ich hab nicht nur eine Aussage zur rechtlichen Situation erhalten, sondern konnt diese auch verstehen und nachvollziehen. Vielen Dank!"
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5/5,0

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