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Wer klagt für Mietwagenrechnung nach Unfall, die Mietwagenfirma oder ich?

| 04.02.2009 19:04 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Hallo!

Nach einem Verkehrsunfall musste ich mir einen Leihwagen nehmen. Mit dem Mietwagenvertrag habe ich eine Sicherungsabtretung unterzeichnet, damit die Mietwagenfirma Ihre Forderung direkt bei der gegnerischen Versicherung geltend machen kann.

Die Mietwagenfirma hat nun aus der Zession (?) Ihre Ansprüche direkt bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung geltend gemacht, jedoch nur knapp ein Drittel der Kosten erstattet bekommen.

Es scheint als bereiten "wir" uns nun auf die erste Instanz vor - und da stellt sich mir die Frage: Warum soll eigentlich ich klagen, und nicht die Mietwagenfirma?

Mir wird derzeit empfohlen / suggeriert das ich für die Mietwagenfirma gegen die gegnerische Versicherung in den Kampf ziehen solle.

Meine Frage ist deshalb: Gibt es hier eine eindeutige rechtliche Regelung, und gibt es unabhängig von dieser eine "übliche Praxis" wie dies i.d.R. abgewickelt wird? Ggf. auch als "Guter Wille demonstrieren" oder ähnliches?

Müsste die Mietwagenfirma nicht mich verklagen, wenn ich die Rechnung nicht zahle? Oder müsste die Mietwagenfirma nicht selbst gegen die gegnerische Versicherung klagen, da ich meine Ansprüche abgetreten habe?

Am liebsten würde ich persönlich nicht klagen, abwarten und nichts machen... Ob weitere Klagen aus dem Verkehrsunfall bevorstehen ist noch nicht endgültig entschieden.

Über jede rechtlich eindeutige Hilfe oder Richtungsweisung, Urteile sowie jeden Rat bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße



PS: Ich habe zu gleichem Problem noch eine weitere Frage welche ich als neue Frage hier einstellen möchte, in sofern Starte ich mit einem Einsatz von 20.- pro Frage, vielleicht für einen Fachmann zwei Fliegen mit einer Klatsche?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

1.) Vertragspartner der Mietwagenfirma sind Sie.
Daher sind auch Sie zur Zahlung der Mietwagenrechnung verpflichtet. Durch die Abtretung werden Sie nur im Falle der Zahlung durch die Versicherung von Ihrer Zahlungspflicht gegenüber der Mietwagenfirma befreit. Zahlt die Versicherung nicht, dann kann die Mietwagenfirma von Ihnen Zahlung verlangen und Sie auch verklagen.

2.) Üblicherweise ist in den Formularen der Mietwagenfirmen über die Abtretung eine Formulierung vorhanden, wonach der Abtretende nicht von der Verpflichtung zur Zahlung befreit ist.
Manchmal findet sich auch eine Formulierung, wonach eine Verpflichtung zur Zahlung nach 3/4/6 Wochen besteht, wenn die Versicherung bis dahin nicht gezahlt hat. Weiter findet sich dort eigentlich immer die Formulierung, dass die gerichtiche Geltendmachung durch Sie erfolgen muss.
Sie müßten Ihre Unterlagen durchsehen, ob dort solche Formulierungen vorhanden ist.
Sie können mir die vorhandenen Unterlagen auch gerne per Fax oder Email zukommen lassen

3.) Auf eine Klage der Mietwagenfirma würde ich es nicht ankommen lassen, da Ihnen hier zusätzliche Kosten entstehen, für die Sie selbst tragen müssen.

4.) Aufgrund Ihrer anderen Frage rate ich Ihnen, einen Anwalt mit der Unfallregulierung zu beauftragen. Die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit werden in der Regel im Rahmen der Haftung Ihres Unfallgegners von der gegnerischen Versicherung übernommen. D.h. Ihnen entstehen keine Kosten, wenn Sie den Unfall nicht verschuldet haben. Sollte dem nicht so sein, haften Sie im Rahmen Ihres Mitverschuldens.

Bewertung des Fragestellers 08.02.2009 | 11:20

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FRAGESTELLER 08.02.2009 4,2/5,0
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