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Wer ist der Vater?

11.07.2013 09:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Zusammenfassung: Ein "guter Freund" als Ersatzvater kann zu massiven Problemen führen und sollte sehr genau überlegt werden.

Ich bin 11 j verheiratet, zwar haben wir zwei getrennte Haushalte die 200 km voneinander entf, aber wir pendeln hin und her.

Ich habe einen Sohn fünf Jahre alt.

Für den wünschte ich mir immer ein Geschwisterkind seit mindestens vier Jahren.

Mein Mann kann und will nicht. War damit einverstanden dass ein Freund mit dem ich seit 6 jahren befreundet bin ,sich dafür anbot.

Es entstand eine Affäre mit starken Gefühlen meinerseits . Mein Mann war damit einverstanden.

Auch er ist verheiratet, drei Kinder, zwischen 18 und 24 j.

Auch er wollte seit vier Jahren mir ein Geschwisterkind schenken.

Ich zögerte Jahrelang.

Dann war es soweit, ich wurde schwanger. Ich freute mich.

Er, die Affäre entschied sich plötzlich seine Familie zu verlassen um zu mir zu kommen.

Er besprach das nicht richtig mit mir und stand bei mir vor der Tür.

14 Tage später in der zwölften Schwangerschaftswoche, Gung er zurück zur Familie kommentarlos ohne eines Gespräches.

Ich hielt meine gefühle zurück und war glücklich über die Schwangerschaft.

Seine Kinder und Frau beschimpften das Kind als Bastard.

Ich bekam von der jüngsten Drohungen via Mail.

Ich reagierte auf nichts.

Die Jüngste ist drogenabhängig, der mittlere Sohn schlagt Sein Vater, ebenfalls drogenabhängig. Die Mutter wohnt im Haus in Spanien mittlerweile, und hat die Kindererziehung immer abgegeben an Internaten. Ein zerrüttete Familie.

Ich kümmere mich derweil liebevoll um meinen Sohn fünf Jahre, und um die Schwangerschaft.

Wir sehen uns ein bis zweimal die Woche.

Er bestand darauf immer bei Ultraschall dabeizusein. Dies war mir sehr unangenehm, aber ich konnte es nicht verhindern da er die Schwester immer nach den Terminen fragte.

Die Frauenärztin viel dieses Verhalten auf das er nicht immer küssen und anfassen wollte mir sehr unangenehm war.

Auch ihr war das sehr unangenehm. Dachte wir seien ein Paar .

Sie war entsetzt nannte ihn ein Kontrollfreak, und fand es unmöglich wird er versucht hat mich immer anzufassen.

Ich habe mittlerweile starke Albträume, bis hin das er meine Ermordung im Traum veranlasst, dass er mir das Kind wegnimmt beziehungsweise mit zu sich nach Hause nimmt.

Er ist wohlhabender als ich. Hat gute Anwalts Kontakte.

Vor drei Tagen war die Geburt.

Und wer kommt mit Dingen, die mich mehr und mehr in Verzweiflung und Ratlosigkeit, daher brauche ich unbedingt einen Rat!!

Er fragte, ob er seine jüngste Tochter mitbringen könnte das Baby würde so aussehen wie sie.

Ich bin entsetzt,

Dann rief an und fragte mich ob ich meindm Baby als Zweitnamen den Namen seiner Tochter geben kann.


Deine Rief er an und teilte mir mit dass seine Mutter nächste Woche mit dem Zug kommen will um das Baby zu sehen.

Am zweiten Lebenstag des Kindes kommt er mich besuchen und telefoniert mit der ältesten Tochter sie habe eine Schwester bekommen und sie würde aussehen wie die jüngste Schwester.

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich habe nur ein Kind für meinen fünfjährigen Sohn gewünscht, und wollte und sollte immer im Hintergrund bleiben das es mich gar nicht gibt. Jetzt erzählt er seinen Freunden Familie das sein Vater geworden ist.

Ich fühle mich ausgenutzt,

Und möchte nicht den Kontakt mit der Familie seinerseits haben.

Davon war niemals die Rede. Dann hätte ich das niemals gemacht.

Er darf gerne das Kind besuchen kommen zu einer geregelten Zeit ein bis zweimal die Woche.
Und nicht wie jetzt das er bestimmt jeden Tag her zu kommen.

Ich möchte ihm auch keine Vaterschaft Anerkennung geben.

Davon war nicht die Rede. da mein Mann doch als Vater Offizell gelten sollte.

Wie kann ich diesen Herren bremsen. Kann er mir das Kind wegnehmen?

Es war ein Albtraum, wenn er meine Tochter mit zu sich nach Hause nehmen würde.

Da hätte man doch eine Leihmutter für seine Kinder besorgen können, wenn er auch ein Geschwisterchen für seine erwachsene Kinder hatte haben wollen.

Ich gebe zu er übernimmt die kosten für die Miete seit ich schwanger bin,
Das gibt ihm aber nicht das Recht oder doch, Über meine Gefühle, mein Leben in der Öffentlichkeit zu sprechen.

Wie kann ich aus dieser Situation mit meinen Kindern herausfinden.

Er ist nicht nur ein Kontrollfreak, sondern auch unkontrollierbar.

Es schicken mir wildfremde Menschen Glückwünsche.

Im Januar emofand er es als Fehler und wollte zurück zu seiner Familie ich habe ihm nie im weg gestanden.

Gleichzeitig versuchte die Familie mit ihm mich im öffentlichen Forum, zu verletzen in dem sie immer Demonstrativ Bilder aus Urlauben ect..

Mir war das egal , ich war glücklich meindn jahrelangen Kinderwunsch erfüllt bekommen zu haben und dass mein 5 k Sohn eine gewünschte Schwester bekommen hat.

Er argumentiert es so, sie sei auch die Schwester seiner Kinder.

Er sei der Vater.

(und ich habe zu machen was er will.)


Wie ist die Rechtslage in dieser Situation?

Ich werde hier fremdbestimmt und weiß nicht was ich machen soll. Habe große Angst um meine Kinder.

Mein ältester Sohn ist ein sehr wohl und gut erzogener Junge und überall für seine Charaktereigenschaften beliebt. Die Erziehung ist mir geglückt.

Diese intensive Liebe und Aufmerksamkeit möchte ich auch meiner Tochter schenken. Und wird natürlich von seiner Seite laufend gestört.

Viele sagen nim dich in acht vor ihm.

Was habe ich schlimmstens zu befürchten? Oder kann es für mich auch positiv denken.

Ich möchte nicht das er die Vaterschaft Anerkennung bekommt.

Trotzdem kann er uns1-2 die Woche jederzeit besuchen kommen.

Wie ist der natürliche Besuchsrech in der Regel?

Kann er bestimmen seine Volljahrigen Tochter mitzubringen?

Ich möchte nicht das meine Tochter zu ihn nach Hause geht, womöglich als Bastard beschimpft wird oder nicht mehr zurück gebracht wird. Wer weiß , vielleicht bin ich ausgenutzt worden, weil seine Frau keine Kinder mehr zeugen kann.


Bitte Helfen Sie mir!!!!!



Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Sie haben sich in eine schwierige Situation gebracht, bei der 2 grundsätzliche Positionen auseinandergehalten werden müssen.

Zunächst ist der Mann der Vater Ihres gerade geborenen Kindes. Als solcher hat er grundsätzlich ein Umgangsrecht, welches Sie ja auch nicht in Abrede stellen.

Nach zumindest derzeit noch geltender Rechtslage ist für eine wirksame Vaterschaftsanerkennung auch Ihre Zustimmung erforderlich, § 1595 BGB.

Sie müssen sich allerdings darüber im Klaren sein, dass der Mann der leibliche Vater des Kindes ist auch dann, wenn Sie und Ihr Ehemann sich vorgestellt haben, dass dieser offiziell als Vater des Kindes in Erscheinung tritt.

Ob diese "Lüge" letztlich auf Dauer auch gegenüber dem Kind aufrecht erhalten bleiben kann, wage ich zu bezweifeln. Der dann entstehende seelische Schaden beim Kind ist meiner Meinung nach nicht zu verantworten, nur weil Sie und Ihr Mann sich dies jetzt so schön vorstellen.
Solange Sie mit dieser Lüge leben, sind und bleiben Sie letztlich durch den Kindesvater erpressbar.

Bitte überdenken Sie Ihre Haltung dazu ernsthaft.


Im Hinblick darauf, dass Sie von dem Kindesvater in wohl massiver Weise bedrängt werden, stehen Ihnen Unterlassungsansprüche zu, die Sie notfalls auch gerichtlich durchsetzen können.

Denkbar ist auch, dass sein Verhalten irgendwann in den strafrechtlich relevanten Bereicht rutscht und als Stalking geahndet werden kann, vgl. § 238 StGB.

Ähnliches gilt auch für die Verunglimpfungen durch seine Familienangehörigen in dem öffentlichen Forum. Sie sollten umgehend dagegen vorgehen und die Veröffentlichung von Bildern, auf denen Sie zu sehen sind, untersagen.


Was die vom Kindesvater gewünschte Ausgestaltung des Umgangsrechtes angeht, so sollten Sie frühzeitig deutliche Schranken setzen.

Maßgebend sind auch insoweit nicht irgendwelche Wünsche und Vorstellungen des Kindesvaters oder seiner Familie, sondern allein das Kindeswohl.

Die Ausübung des Umgangsrechtes ist zwar grundsätzlich in das Ermessen des Kindesvaters gestellt, allerdings darf dieses Kindeswohl nicht gefährdet werden.

Sofern also Besucher des Kindesvaters mit dem Kind bei seiner Familie dazu führen würde, dass das Kind seelischen Schaden erleidet, haben Sie die Möglichkeit, diesen Umgang einzuschränken oder zu untersagen.

Sofern das Umgangsrecht in Ihrer Wohnung ausgeübt wird, hat der Kindesvater das Recht, andere Personen nicht. Deswegen können Sie seiner volljährigen Tochter den Zutritt zu Ihrer Wohnung untersagen.

Außerhalb Ihrer Wohnung können Sie Kontakte des Kindes mit der volljährigen Tochter des Kindesvaters nicht verhindern, sofern nicht ausnahmsweise Gründe vorliegen, aus denen sich eine Gefährung des Kindeswohles ergibt.

Sollten solche Regelungen nicht einverständlich funktionieren, haben Sie die Möglichkeit, Umfang und Art der Ausübung des Umgangsrechtes gerichtlich regeln zu lassen.

Sie sollten auf jeden Fall umgehend Kontakt mit dem für Sie zuständigen Jugendamt aufnehmen, damit auch dort die Vorfälle aktenkundig gemacht werden, was möglicherweise in späteren Verfahren vor Gericht von Vorteil sein kann.


Sofern Sie sich mit der Situation überfordert fühlen, sollten Sie kurzfristig einen vor Ort ansässigen Anwalt/Anwältin mit Ihrer Interessenwahrnehmung beauftragen.

Je eher dieser Mann gebremst wird, umso besser ist es für Sie und das Kind.


Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2013 | 10:48

Er ist der Vater des Kindes und sie soll es auch gleich und immer wissen.

Der Vater wird dem Kind nicht verheimlicht.

Da habe ich mich Wohl falsch ausgedrückt.

Das stand auch nie zur Debatte.




Zweitens:

Wird diese Frage vertraulich behandelt,? beziehungsweise gilt hier die Schweigepflicht und Anonymität?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.07.2013 | 10:54

Gut, dass klingt deutlich besser und kam bislang aus Ihren Ausführungen nicht so heraus.

Die Anonymität wird hier gewahrt, außer mir weiß niemand sonst, wer hinter dieser Anfarage steckt. Und ich halte meine Schweigepflicht uneingeschränkt ein.


Mit freundlichen Grüßen

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