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Wer hilt wenn keine Einigung erzielt wird?


| 12.08.2007 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

Unser Vater ist im Mai 2007 verstorben. Er hinterlies ein sehr altes renovierbedürftiges Haus, daß auf einem Gemeindegrundstück steht (neue Bundesländer - das Grundstück wurde vom Erblasser nie gekauft). Wir 5 Kinder bilden eine Erbengemeinschaft (wir sind im Grundbuch des Hauses eingetragen). Ein Erbschein wurde noch nicht beantragt. Es gibt scheinbar auch kein Testament. Eigentlich wollte Schwester#A das Haus übernehmen. Sie möchte im Gegenzug, daß alle anderen Geschwister den Grundbucheintrag quasi an Sie verkaufen, damit Sie mit dem Haus machen kann was Sie will. Nicht alle Geschwister sind damit einverstanden und wollen dann doch eher das Haus verkaufen um Ihren Anteil zu bekommen. Ein offizielles Verkehrsgutachten wurde auch bereits in Auftrag gegeben und liegt vor. Aber nun meine Fragen:

1.
Muss ein Erbschein beantragt werde, um überhaupt tätig zu werden?
Wenn ja - wer darf/muss den Erbschein beantragen?

2.
Kann der Verkauf des Anteils an die Schwester#A überhaupt ohne Erbschein erfolgen? Ist das rechtlich gültig?

3.
Wer hilft, wenn sich nicht alle Geschwister mit der Schwester#A einig werden? Muss man vor Gericht ziehen oder gibt es andere Möglichkeiten die Schwester#A zu einer Einigung zu "zwingen"?
Was passiert, wenn Schwester#A auf sturr schaltet und das Haus im Endeffekt zu verfallen droht?

Vielen Dank im voraus.

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Sehr geehrte Rechtssuchende,
sehr geehrter Rechtssuchender,

ich bedanke mich für Ihr Interesse an der online-Rechtsberatung in
dieser Form.
Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter
Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich als Fachanwältin für
Familienrecht Ihre Rechtsanfrage wie folgt:

1. Einige Institutionen verlangen einen Erbschein zur Legitimation, z.B. Kreditinstitute bei der Auflösung von Bankguthaben. Dieser ist aber nicht in jedem Fall erforderlich. Es reicht wenn Sie nachweisen können, dass nur die Geschwister Erben geworden sind. In Ihrem Fall geht es ja um den Verkauf des Hauses, Sie alle sind ja bereits im Grundbuch eingetragen, so dass Sie bereits als Miteigentümer legitimiert sind. Für einen Verkauf des Hauses benötigen Sie damit keinen Erbschein mehr. Für den Verkauf müssten Sie zum Notar gehen, damit hat der Verkauf Rechtsgültigkeit.

2. Wenn sich nicht alle Geschwister einig sind, kann die Erbengemeinschaft nur aufgelöst werden, wenn das Haus versteigert wird. Dies ist ein sehr langwieriges Verfahren und vor Gericht muss die Auflösung der Erbengemeinschaft beantragt werden. Sie sollten sich also alle einig werden. Wenn es bereits ein Gutachten gibt bzw. eines in Auftrag gegeben ist, wissen Sie ja genau, was das Haus wert ist. Ihre Schwester kann somit auf dieser Grundlage allen anderen ihre Anteile am Grundstück abkaufen. Dies ist für die anderen Geschwister kein Unterschied zu einem Verkauf an einen Dritten, deshalb dürfte es eigentlich kein Problem geben. Aber im Erbrecht ist es eben doch nicht immer so einfach, da oft ganz andere Dinge auch noch eine Rolle spielen.
Ich drücke Ihnen die Daumen.

Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung Ihrer Anfrage behilflich sein zu
können. Für die Wahrnehmung Ihrer speziellen Interessen stehe ich Ihnen
gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin
Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Bankkauffrau (Bankhaus Metzler)


Familienrecht - Erbrecht - Eheverträge - Testamentsgestaltung -
Präventivberatung - Vermögensnachfolge - Scheidungsrecht -
Unterhaltsrecht - Umgangsrecht - Sorgerecht - Adoptionsrecht -
Paarmediation - Wirtschaftsmedition - Unternehmensmediation -
Unternehmensnachfolge

Adresse:
Uferstrasse 12
69120 Heidelberg
Telefon: 06221-438087
06203-692983
0179-6813238
Fax: 06221-438082
06203-692985
Info@Fachanwalt-Heidelberg.de
www.Fachanwalt-Heidelberg.de


Nachfrage vom Fragesteller 12.08.2007 | 21:59

Sehr geehrte Frau Hülsemann,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Aber 2 Fragen habe ich dann doch noch:

1.
Müssen sich alle Erben einig sein oder kann auch ein einzelner Erbe mit der Schwester#A einen Vertrag abschliessen, der den Verkauf seines Erbanteils (nur bezogen auf den Grundbucheintrag) beinhaltet?

2.
Was passiert wenn aufgrund der Uneinigkeit der Erben gar nichts unternommen wird? Das würde ja bedeuten, das Haus wird im Grunde genommen verfallen. Ist das in der Tat so?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2008 | 09:32

siehe oben bei ergänzender Antwort

Ergänzung vom Anwalt 13.08.2007 | 09:09

Sehr geehrte Rechtssuchende,
sehr geehrter Rechtssuchender,

ich bedanke mich für Ihr Interesse an der online-Rechtsberatung in
dieser Form.

Ich möchte Sie vorab darauf hinweisen, dass diese Plattform nur eine Nachfrage erlaubt. Wenn Sie eine neue Frage direkt an meinen Namen richten/eingeben, können Sie mir gerne noch 3 aufkommende Fragen für 25,- stellen.

Es kann auch nur ein Erbe seinen Erbteil an die Schwester verkaufen, d.h. in Ihrem Fall den Miteigentumsanteil an dem Grundstück übertragen. Ich gehe hierbei davon aus, dass es sich hierbei um den gesamten Erbteil handelt.
Das Haus wird veraussichtlich verfallen, wenn sich die Erben nicht einig sind.


Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung Ihrer Anfrage behilflich sein zu
können. Für die Wahrnehmung Ihrer speziellen Interessen stehe ich Ihnen
gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin
Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Bankkauffrau (Bankhaus Metzler)


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