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Wer erbt wieviel, wenn nur die Enkel im Testament benannt wurden ?

| 03.02.2015 10:39 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

in Ihrem notariellen Testament haben meine Großeltern Ihr Vermögen zunächst den Partner als Gesamterbe eingesetzt und beim Versterben desjenigen, dann zu gleichen Teilen an Ihre Enkel. Diese wurden allerdings nicht namentlich erwähnt und es sind bisher sechs bekannt. Die beiden Söhne wurden nicht berücksichtigt, sind aber beide noch am Leben.

Da ja trotz Testament ein Pflichtanteil für die Söhne besteht, würden ich gerne wissen, wie wir Enkel als Erbengemeinschaft das Erbe nun aufteilen sollten, um jegliche Forderungen im Nachhinein aus dem Wege zugehen.

Meine derzeitige Recherche würde dieses Ergebnis liefern:

50% des Nachlasses als Pflichtanteil für beide Söhne, also 25% pro Sohn
50% des Nachlasses für die Erbengemeinschaft (alle Enkel), also 8,33 % pro Enkel

Meine Fragen hierzu sind wie folgt:

1) Ist das so korrekt ?

2) Falls sich nach Auszahlung des Erbes noch ein weiterer Enkel(-in) auftauchen sollte (eher unwahrscheinlich), müsste dann die Erbengemeinschaft demjenigen seinen Anteil auszahlen ?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

03.02.2015 | 12:17

Antwort

von


(3029)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

Wenn keine weiteren Kinder als zwei Söhne existieren, sind diese laut Testament enterbt. Diese würden normalerweise je 50% bekommen, aufgrund de Pflichtteils nur die Hälfte, daher je 25%, insgesamt 50%.

Bei 6 Enkeln sind es dann richtigerweise auch 8,33%.

Ihre Rechnung ist korrekt.

Falls sodann ein weiterer Enkel auftauchen sollte, käme es auf die Auslegung des Testamentes an, ob die Großeltern nur die zu diesem Zeitpunkt ihnen bekannten Enkel einsetzen wollten (wovon auszugehen ist), oder ob es grundsätzlich alle Enkel sein sollten.

Im letzteren Fall müsste dann noch die Quote entsprechend reduziert werden und eine Auszahlung ebenfalls an die derzeit noch unbekannten Enkel ergehen.

Dies ist allerdings eine Auslegungssache und kann nicht zu 100% mit einem eindeutigen Ergebnis belegt werden. Gerne können Sie mir das Testament zusenden, damit ich den genauen Wortlaut mir anschauen kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 03.02.2015 | 12:43

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre Antwort. Sie hat mir sehr geholfen.

Der genaue Text des Testamentes lautet wie folgt:

"Für den Fall unseres Todes setzen wir uns gegenseitig als Alleinerbe ein. Der Längstlebende kann über das gesamte Erbe des Erstversterbenden allein verfügen.

Nach dem Tode des Längstlebenden soll dessen Alleinerbe sein:

Nach dem Tode des Längstlebenden sollen unsere Enkelkinder dessen Erbe sein und zwar zu gleichen Anteilen.

Den Wert unseres gegenwärtigen Vermögens geben wir mit xxxx,xx DM an."

Vielen Dank für Ihre Mühe.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.02.2015 | 13:09

Sehr geehrter Fragesteller,

ich würde das Testament in der Form auslegen, als "unsere Enkel" sich auf die Enkel beziehen, die ihnen zum Zeitpunkt des Testaments bekannt gewesen sind, also alle anderen unbekannten Enkel sodann ausschließen.

Hier liegt allerdings die Rechtsunsicherheit, sodass ich Ihnen nicht garantieren kann, das ein Richter dies anders sieht. Insofern besteht ein gewisses "Auslegungsrisiko", wobei die Richtung zu den jetzt bekannten Enkeln tendiert.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.02.2015 | 13:43

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