Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wenn ich mein Haus jetzt verkaufe, und das Geld ist bis zur Scheidung bzw. bis zum Scheidungsantrag

02.08.2011 11:31 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ich habe mich vin meiner Frau getrennt (Trennungsjahr), sie ist zum 01.05. ausgezogen aus meinem Haus, welches ich vor der Ehe als alleiniger Eigentümer gekauft habe (ich bin 2002 ealleine eingezogen, Kaufpreis ca. 155.000). 2003 auf 2004 habe ich das Haus Erweitert (wieder alleiniger Schuldner bei der Bank, neu aufgenommen 25.000), dann ist meine Frau mit ihren 3 Kindern aus erster Ehe eingezogen (2004). Im Januar 2005 wurde unser gemeinsamer sohn geboren, Mai 2005 haben wir dann geheiratet. Jetzt lebe ich allein im grossen Haus, könnte es finanziell halten, möchte aber verkaufen, habe bereits viele Interessenten. Nun zu meinen Fragen: wenn ich jetzt verkaufe, und das Geld ist bis zur Scheidung bzw. bis zum Scheidungsantrag ausgegeben, habe ich dann keinen Zugewinn bzw. wird mir das als "mutwillig" verprasst oderso ausgelegt ? Wie kann der Zugewinn am Haus berechnet werden ? Ich habe mal so gerechnet: Schulden bei der Bank am Tag der Eheschliessung minus Schulden nach Ende des Trennungsjahres, sofern ich das Haus noch habe/hätte. Kann ich so rechnen, also dass ich als Zugewinn die "Weniger-Schulden" mir anrechnen lassen muss?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich im Rahmen Ihres Mindesteinsatzes Stellung wie folgt:
Es stellt sich zunächst die Frage, ob Sie Ihr Haus überhaupt verkaufen können. Dies ist nur dann der Fall wenn es sich bei dem Haus nicht um den einzigen wesentlichen Vermögensgegenstand handelt, § 1365 BGB. Es besteht daher die Möglichkeit, dass Sie die Zustimmung Ihrer Frau benötigen, um das Anwesen verkaufen zu können. Wenn Sie nach Veräußerung das Vermögen ausgeben, so besteht die Gefahr, dass Ihnen das ausgegebene Vermögen nach § 1375 II BGB hinzugerechnet werden wird. Eine Verschwendung liegt vor, wenn der Ehegatte unnütz oder ziellos in einem Maß Ausgaben macht, die in keinem Verhältnis zu seinen Einkommens- und Vermögensverhältnissen stehen. (OLG Düsseldorf FamRZ 1981, 806). Der Zugewinn errechnet sich wie folgt: Endvermögen minus Anfangsvermögen: Im Anfangsvermögen steht Ihr Haus belastet mit Schulden; im Endvermögen steht ebenso Ihr Haus allerdings mit weniger Schulden und einem möglichen Wertzuwachs. Also am Schuldenabbau und am Wertzuwachs der Immobilie nimmt Ihre Frau also teil. Ich hofffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Fachanwalt für Familienrecht

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 73794 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr geehrte Frau Holzapfel, Danke !!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr geehrter Herr Anwalt, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Sie haben mir damit sehr geholfen, weil Ihr Text ausführlich und sehr gut verständlich ist. Ich konnte ihn sofort so an meinen Mieter abschicken. Mit freundlichen ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle Rückantwort, klar und präzise. Weiterempfehlung. ...
FRAGESTELLER