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Wenn das Kind zur Hälfte beim Vater und zur Hälfte bei der Mutter wohnt, wer zahlt Unterhalt und wer


31.08.2006 20:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren

Folgender Fall:
Sohn (15 Jahre) lebt 30 Km entfernt bei seinem Vater. Ich zahe monatlich Unterhalt für meinen Sohn. Kindergeld geht auch an den Vater.
Neue Situation:
Sohn besucht nun für 1 Jahr eine gewerbliche Schule (2 Tage Schule und 3 Tage arbeiten). Eine Arbeitsstelle hat er in meinem Wohnort gefunden und wird nun zukünftig von Dienstagsabends bis Freitagabend oder auch Samstagmorgen bei mir wohnen und auch von mir betreut.
Frage:
1.) Muß ich nun noch Unterhalt zahlen?
2.) Muß mir der Kindesvater nun die Hälfte des Kindergeldes zukommen lassen?

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt summarisch zu beantworten:

1. Die Frage ist, wer das Kind betreut. Bei der gemeinsamen Sorge, diese unterstelle ich hier, können die Übergänge fließend sein. Aufgrund der Betreuung und Aufnahme des Kindes werden Sie keinen Unterhalt mehr bezahlen müssen (vielmehr der Vater!).

2. Kindergeld wird immer vollständig an den gezahlt, bei dem das Kind sich überwiegend aufhält, sie werden es also voll bekommen. Sie sollten der Kindergeldkasse unverzüglich Bescheid geben.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Bitte beachten Sie: Diese Antwort gibt eine erste rechtliche Orientierung ! Die gebotene Lösung kann aufgrund der unverbindlichen Sachverhaltsdarstellung den abschließenden Rat eines Sie individuell betreuenden Rechtsanwaltes nicht ersetzen!

Nachfrage vom Fragesteller 31.08.2006 | 21:08

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Es ist richtig daß wir gemeinsames Sorgerecht haben. Nun lebt mein Sohn zukünftig ca. 3,5 Tage bei mir und 3,5 Tage bei seinem Vater. Die Nachfrage bezieht sich nun auf das Kindergeld. Ich habe das nicht verstanden. Wer bekommt nun und wieviel Kindergeld?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.09.2006 | 16:49

Sind mehrere Personen berechtigt, für ein Kind die Zahlung von Kindergeld zu beanspruchen, so bestimmen sie untereinander den Berechtigten, § 64 Abs. 2 u. 3 EStG. Wird eine Bestimmung nicht getroffen, so bestimmt das VormG auf Antrag den Berechtigten, § 64 Abs. 2 S. 3 EStG. Das gilt entsprechend, wenn sich das Kind in einem gemeinsamen Haushalt aufhält. Dies ist meines Erachtens hier entsprechend heranzuziehen, da die gleichrangige Aufteilung der Zeiten des Kindes maßgeblich ist.

Bitte stellen Sie dies gegenüber der Kindergeldkasse klar!

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