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Weniger Gehalt nach Versetzung


23.04.2005 13:37 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo!

Durch übernahme meines Arbeitgebers wurden nun verschiedene Werke zusammengelegt. Dadurch wird mein zuständiges Werk von Rh-Pflaz nach Hessen verlegt. Dadurch ergibt sich eine andere eingruppierung in den entsprechenden Tarifvertrag (Chemie, E7 Hessen). Hierdurch soll ich nun weniger Gehalt erhalten. Ist dies rechtens?
Übrigens wurde ich vor 12 Jahren von Baden-Württemberg einem Werk in Rh-Pfalz zugeteilt. Schon hierdurch ergab sich eine Gehaltsminderung.
Eingesetzt binn ich größtenteils 90% in Baden-Württemberg als Servicetechniker.
Des weiteren soll nun auch eine Mittagsessenpauschale auf 0 gekürzt werden, da im neuen Werk eine Verpflegungsmöglichkeit besteht! Soll ich als Servicetechniker jeden Tag zum Mittagessen von BW nach Hessen fahren?! Dies ist wohl nicht zuzumuten.

Folgender Klärungsbedarf ergibt sich:
Ist die Eingruppierung in den neuen Vertrag (bei weniger Gehalt) rechtens? - Auch obwohl ich zu 90% in BW eingesetzt werde?
Kann der Mittagessenszuschuss für mich als Servicetechniker in BW einfach so gestrichen werden?
Ist die Tarifgruppe E7 für mich richtig? - Betriebszugehörigkeit: seit 28Jahren, Alter: 50Jahre

Vielen Dank

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Guten Tag,

nach § 613 a I BGB haben Sie bei der Betriebsübernahme dann keinen Bestandsschutz, wenn sich die Eingruppierung nach einem Tarifvertrag regelt und im Betrieb des neuen Arbeitgebers ein anderer Tarifvertrag gilt. Dies bedeutet konkret, daß für die Eingruppierung nach der Betriebsübernahme für Sie nicht mehr die Tarifnormen aus Rheinland-Pfalz, sondern die des Rahmentarifvertrages Hessens maßgeblich sind.

Sie müssen also leider eine Vergütungseinbuße hinnehmen, wenn der Arbeitgeber die Eingruppierung nach dem Tarifvertrag richtig vorgenommen hat. Dies kann ich im einzelnen mangels genauer Kenntnis Ihrer Tätigkeit nicht beurteilen.

Gleiches gilt auch für die Verpflegungspauschale. Solange sich der Anspruch aus dem Tarifvertrag bzw. einer Betriebsvereinbarung im neuen Betrieb ergibt, kann dieser Anspruch mangels tatbestandlicher Voraussetzung entfallen. Etwas anderes wäre nur dann der Fall, wenn es im neuen Betrieb keinerlei Regelungen diesbezüglich gibt.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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