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Welches Strafmaß bei Ebay-Betrug?


| 26.09.2009 12:15 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo ich hoffe das mir bei diesem fall sehr schnell geholfen werden kann.

Ich habe 2005 mit meiner EC-Karte Eingekauft ob wohl ich wusste das mein konto nicht gedeckt war und dadurch einen schaden von 2500€ gemacht bei dem ich zu 80 Sozialstd verurteilt wurde und die nicht ableistete und somit für 2 wochen in jugendarrest musste.


Anfang 2007 habe ich in einer sparkasse Party gefeiert und wurde wegen Hausfriedensbruch und sachbeschädigung zu 40 sozialstd verurteilt die ich gemacht habe.

Ende 2007 wurde ich wegen diebstahls (wert30€) zu einer geldstrafe von 300 € verurteilt die ich nicht bezahlt habe und somit 20 Tage einsitzen musste.


Jetz Meine eigentliche angelegenheit.
Ich habe mich am 30 Februar bei Ebay angemeldet jedoch mit einer falschen identität und habe einen computer für 210€ versteigert und habe den käufer auch immer wieder vertröstet bis er mich jetz vor kurzem angezeigt hatte und bei mir die polizei zur vernehmung stand. Meine hauptsächliche frage

Mit welchem Strafmaß muss ich rechen ??
Macht es einen unterschied das ich im 2 monat schwanger bin??

Bitte beantworten si mir meine frage
Vielen dank
Melanie, 22 jahre

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Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen zu erhalten.

Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wegen der Versteigerung des Computers -Ihren Angaben ist zu entnehmen, dass Sie den Kaufpreis erhalten haben, aber den Computer nicht geliefert haben- müssen Sie zumindest mit einer Anklage wegen Betrugs gem. § 263 StGB rechnen.

Das Strafmaß für Betrug liegt bei Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

Sollte es in Ihrem Fall zu einer Verurteilung kommen, so werden bei der Strafzumessung Ihre bisherigen, bereits abgeurteilten Straftaten (hier sind nach Ihren Angaben die Strafen anscheinend bereits vollzogen) erheblich zu Ihren Ungunsten ins Gewicht fallen.

Im Übrigen hängt jedoch die Festlegung des Strafmaßes von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, auf die iRd. Beantwortung -im Hinblick auf mangelnde Kenntnis des genauen Sachverhalts- nicht näher eingegangen werden kann.

Ihre Schwangerschaft steht jedenfalls einer Verurteilung nicht entgegen.

Grundsätzlich handelt es sich um einen Aspekt, der z.B. bei der Frage einer möglichen Bewährungsstrafe Berücksichtigung finden kann.

Ob diese bei der Strafzumessung allerdings insoweit letztlich zu Ihren Gunsten Berücksichtigung finden wird, kann von hier aus nicht beurteilt werden.

Ich empfehle Ihnen, sich von einem Kollegen vor Ort in Ihrer Angelegenheit beraten und verteidigen zu lassen.

Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Monika Mack
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 26.09.2009 | 13:02

Ich bedanke mich sehr für ihre erste einschätzung aber eine frage hab ich noch muss ich mit einer haftstrafe rechnen und wie lange könnte die sein

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.09.2009 | 21:17

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, zu der ich gerne wie folgt Stellung nehme:

eine seriöse Einschätzung, ob Sie in Ihrem Fall -sollte es überhaupt zu einer rechtskräftigen Verurteilung kommen- mit einer Haftstrafe rechnen müssen, ist im Rahmen dieses Forums leider nicht möglich.

Dafür fehlt es bereits an der erforderlichen Kenntnis aller genauen Fakten des Sachverhalts; zur Erlangung dieser Kenntnis wäre in jedem Fall eine Akteneinsicht erforderlich.

Wie bereits erwähnt, hängt die Strafzumessung von sehr vielen Faktoren ab, die sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht mit in die Abwägung einbezogen werden.

Eine Haftstrafe -ggf. ausgesetzt zur Bewährung- dürfte in Ihrem Fall aber zumindest im Bereich des Möglichen liegen.

Daher nochmals mein Ratschlag, sich an einen Strafverteidiger vor Ort zu wenden, der Ihnen eine optimale Verteidigungsstrategie ausarbeiten wird.


Mit freundlichen Grüßen


Monika Mack
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 26.09.2009 | 13:15


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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 26.09.2009 4,8/5.0
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