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Welches Nachlassgericht erhält das Testament?

26.10.2015 07:52 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Park, LL.B.


Mein Vater ist verstorben.

Gewohnt hat er in den letzten Wochen in einem Seniorenpflegehaus im Ort A. Dort ist er auch verstorben. Gemeldet ist er aber weiterhin an seiner alten Wohnadresse im Ort B.

Mein Vater hat ein Testament verfasst. Meine Frage nun: An welches Nachlassgericht muss ich das Testament nun schicken? An das für Ort A zuständige oder an das für Ort B zuständige?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Sachlich zuständig für Nachlassangelegenheit ist das jeweilige Amtsgericht, § 72 FGG. Örtlich zuständig ist das Amtsgericht des letzten inländischen Wohnsitzes oder des Aufenthaltsortes des Erblassers. Dies ergibt sich aus § 73 FGG.

Ihrem Vortrag nach hielt sich Ihr Vater für eine gewisse Zeit bereits im Ort A auf, war aber noch im Ort B gemeldet.

Was ein Wohnsitz ist, ergibt sich aus § 7 BGB. Es bedarf zur Begründung eines Wohnsitzes der ständigen Niederlassung. Der Wohnsitz ist der räumlich Schwerpunkt der gesamten Lebensverhältnisse. In Ihren Fall lebte Ihr Vater nur wenige Wochen im Ort A. Hier würde ich lediglich von einem Aufenthalt im Ort A ausgehen. Hier lag lediglich ein verweilen von gewisser dauer am Ort A vor.

Einen Wohnsitz begründen, als den Willen kundtun, den Ort zum ständigen Schwerpunkt der Lebensverhältnisse zu machen, dürfte Ihr Vater im Ort A nicht gehabt haben. Dafür war der Aufenthalt zu kurz.

Ich würde daher an das örtlich für den Ort B zuständige Nachlassgericht wenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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