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Welcher Termin ist bei Gewinnen aus Grundstücksgeschäften steuerlich maßgeblich ?


| 22.12.2008 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marlies Zerban



Ich habe vor 2 Jahren ein Grundstück für 150000 EUR erworben und habe es am 18.12 notariell für 250000 EUR verkauft.

Da der Kaufpreis erst nach Eintragung des Käufers im Grundbiuch fällig wird, fließt das Geld erst im Januar 2009.

Frage 1: Fallen die Gewinne schon bei der Beurkundung an und sind somit steuerlich in 2008 zuzurechnen, oder erst nach Fälligkeit und Lastenübergang sind steuerlich also 2009 zuzurechnen.

Frage 2: Wenn hierfür Erschließungskosten abgesetzt werden sollen reicht es wenn eine Rechnung hierzu für Anfang Dezember vorhanden ist, oder muß auch das Geld in 2008 noch fließen.

Danke für Ihr Interesse !
Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Frage im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes.

Ihre erste Frage zielt darauf ab, in welchem Kalenderjahr die Versteuerung des Gewinnes aus diesem "privaten Verußerungsgeschäft" (§ 23 EStG) erfolgt, 2008 oder 2009. Entscheidend ist hier der Zufluss des Geldbetrages auf Ihr Konto (§ 11 EStG), hier sicher erst in 2009. Auf die Fälligkeit allein kommt es nicht an, allein auf den Zahlungsvorgang.

Für die zweite Frage, wie es sich mit den Erschließungskosten verhält, so spielt der Zahlungszeitpunkt keine Rolle.

Diese können keine Werbungskosten sein, dies sind nur um solche Kosten, die im Zusammenhang mit dem Veräußerungsvorgang "Spekulationsgeschäft" anfallen, etwa Zeitungsannoncen, Beratungskosten, etc.

Sofern sich die genannten Erschließungskosten als weitere Anschaffungskosten oder Herstellungskosten einstufen lassen, werden diese unabhängig vom Zahlungszeitpunkt bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns berücksichtigt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

M. Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin
Bewertung des Fragestellers 22.12.2008 | 18:51


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