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Welcher Pflichtteil steht den Töchtern bei einer zweiten Ehe zu?


02.05.2007 19:32 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Guten Tag

Nach den positiven Erfahrungen mit "Frag-einen-Anwalt" möchte ich diesen Service nochmals mit folgener Erbschafts-Frage bemühen:

Sachverhalt:
Schwiegermutter, geb. 1914 in Frankfurt/M., 1. Heirat 1934, 1 eheliche Tochter 1936, verwitwet 1942 (Ehemann im Krieg gefallen), 1 uneheliche Tochter 1944, 2. Heirat 1948, der 2. Ehemann hat auf Antrag der unehelichen Tochter 1951 seinen Namen gegeben (nicht adoptiert!). Ehefrau 2006 gestorben, 2. Ehemann lebt noch. Frage: Welche Pflichtteile stehen den beiden Töchtern zu?

Vielen Dank.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Der Pflichtteil der Töchter nach dem Tod Ihrer Mutter beträgt nach § 2303 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

Lebte die Erblasserin mit dem Ehemann in Zugewinngemeinschaft, so hat der Ehemann nach §§ 1931 Abs. 1, 1371 BGB einen Anspruch auf 1/2 des Nachlasses, der gesetzliche Erbteil der Töchter wäre je 1/4 und der Pflichtteil somit 1/8. Bei Gütertrennung wäre der gesetzliche Erbteil aller drei Personen nach § 1931 Abs. 4 BGB je 1/3 und der Pflichtteilsanspruch der Töchter wäre 1/6 des Nachlasses.

Bei Tod des Ehemanns haben die Töchter keinen Pflichtteilsanspruch.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.


Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

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