Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.015
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Welchen Zugewinn muß ich meiner Frau bei der Scheidung auszahlen?


| 24.01.2006 12:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich lebe seit dem 10.06.05 von meiner Frau getrennt.
Ich habe während der Ehe ein Haus gekauft welches nur auf meinen Namen steht.Zum Kauf des Hauses und Erstrenovierung wurden 100.000 DM Kapital von mir aus der Zeit vor meiner Ehe und
180.000 DM Hypothek verwendet.Von der Hypothek sind bis zum 31.12.05, 22.905 €abgezahlt.
Durch die niedrigen Immobilienpreise würde beim Verkauf des Hauses kein Gewinn erzielt werden.
Welchen Zugewinn muß ich meiner Ehefrau bei der Scheidung auszahlen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben einen Zugewinn erzielt wenn auf Ihrer Seite eine Vermögenssteigerung seit Beginn der Ehe bis zur Zustellung des Ehescheidungsantrages vorliegt. Entscheidend sind diese beiden Stichtage.
Es ist also erst einmal fraglich, wieviel Vermögen bei Ihnen am Tag Ihrer Heirat vorhanden war.
Am Tag der Zustetllung der Ehescheidung muss das Haus bewertet werden und dann die Verbindlichkeiten noch in Abzug gebracht werden. Wenn ein positiver Wert übrig bleibt, ist davon die Hälfte an die Ehefrau zu zahlen. Dies setzt allerdings voraus, dass Ihre Ehefrau selbst keinen Zugewinn erzielt hat.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Nachfrage vom Fragesteller 02.02.2006 | 16:32

Ich hatte bei Beginn der Ehe ein nachweisbares Kapital von 69157 € . Verbindlichkeiten in Form von Hypotheken sind heute noch 64545€ .Der Verkehrswert des Hauses liegt bei den heutigen Immobilienpreisen bei höchstens 120000 €. Meine Frau ist während der Ehe keiner Arbeit nachgegangen. Außerdem habe ich den Unterhalt ihrer Tochter bestritten da deren Vater keinen Unterhalt zahlt. Wie hoch würde der Zugewinn am Tag meiner Scheidung für meine Ehefrau ausfallen?
Ich bedanke mich schon einmal im vorraus bei Ihnen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.02.2006 | 09:19

Augrund Ihrer Angaben haben Sie ein Anfangsvermögen in Höhe von € 69.157,00. Dieses wird noch indexiert, d.h. der Kaufkraftverlust wird ausgeglichen, damit der Betrag mit den heutigen Verhältnissen vergleichbar wird. Dies muss genau ausgerechnet werden, dazu benötigt man aber die beiden Stichtage (Tag der Eheschließung und Rechtshängigkeit des Ehescheidungsantrags)
Ihr Endvermögen (maßgeblich sind die Werte bei Rechtshängigkeit des Ehescheidungsantrags) beziffern Sie mit dem Wert des Hauses in Höhe von € 120.000,00 abzüglich der Verbindlichkeiten in Höhe von € 64.545,00. Es verbleibt somit ein positiver Wert in Höhe von € 55.455,00, der als Endvermögen anzusetzen ist.
Vergleicht man jetzt die beiden Werte (Anfangsvermögen und Endvermögen) ist ersichtlich, dass Sie keinen Zugewinn erwirtschaftet haben. Wenn Ihre Angaben zutreffend sind, ist somit kein ausgleichspflichtiger Zugewinn angefallen.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Ich bin sehr zufrieden.Super ! ! ! "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER