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Welchen Lohn einklagen

01.08.2010 18:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


20:11

Am ersten Arbeitstag verunglückte ich schwer (Arbeitsunfall) Vertrag
war noch keiner abgeschlossen.
Mündliche Vereinbarung war Sie verdienen mit Lsk 3 incl.Tagespesen 2300€ netto.
Da der Arbeitgeber erst nach 4 Wochen Lohnfortzahlung zahlen muß
mußte die ersten 28 Tage die BG Verletztengeld bezahlen.
Auf der Lohnbescheinigung gab der Arbeitgeber einen fiktiven Lohn,vergleichbarer Mitarbeiter von 2000 € brutto an(liegt vor):
Für den einen Arbeitstag bekam ich einen Bruttolohn von 114,00 €
und 36 € steuerfreie Reisekosten.
Da der Arbeitgeber mir jetzt gekündigt hat und auch mit den Kündigungsfristen zu tricksen versucht,muß ich klagen und möchte dabei auch den Lohn einklagen.
Wie gesagt die mündlichen Vereinbarungen,kann ich nicht beweisen!
Muß ich jetzt 2000 € brutto einklagen oder 114,00 täglich??
Arbeitsvertrag gibts keinen??

01.08.2010 | 18:43

Antwort

von


(1213)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Voraussetzung für den Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist, daß das Arbeitsverhältnis vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit mindestens 4 Wochen ununterbrochen bestanden hat. Das ist hier nicht der Fall.


2.

Einklagen müssen Sie das, worauf Sie meinen, einen Rechtsanspruch zu haben.

Machen Sie den Monatslohn geltend, wäre die Klage auf Zahlung eines Betrages von 2.000,00 € brutto zu richten. Begehren Sie Lohnzahlung für einige Tage, dürfte es zweckmäßig sein, die Abrechnung des Arbeitgebers zugrunde zu legen und den Bruttolohn von 114,00 € pro Tag geltend zu machen.

Mehr kann man zu dem Sachverhalt, den Sie schildern, nicht sagen.


3.

Ein (mündlicher) Arbeitsvertrag liegt vor. Allerdings bestehen, wie Sie schon zutreffend gesagt haben, Beweisschwierigkeiten bezüglich der Vertragsmodalitäten.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 01.08.2010 | 18:56

Da vom 18.7 - 15.8.10 der Arbeitgeber jetzt zahlen muß,könnte ich mich auch auf die 2000 € brutto berufen??
Hat er ja bei der KK angeben!! Ist das ein Beweis über die Lohnhöhe
(steht fiktive Berechnung nach vergleichbarem Mitarbeiter)?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.08.2010 | 20:11

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


Aus Ihrer Schilderung schließe ich, daß Sie wieder arbeiten. Ferner gehe ich davon aus, daß Sie den Lohn erst nach dem 15.08.2010 gerichtlich geltend machen wollen.

Aufgrund dieser Sachlage könnten Sie 2.000,00 € brutto einklagen.

Allerdings rate ich dringend, einen Rechtsanwalt aufzusuchen, da der Sachverhalt präzise erfaßt werden muß, um den richtigen Klageantrag zu stellen. Dann läßt sich auch klären, wie die Beweislage einzuschätzen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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