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Welche Möglichkeiten gibt es, um eine Grünfläche mit einem EFH zu bebauen?


12.12.2007 13:04 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben ein Grundstück in Weilburg an der Lahn. Das Grundstück hat 1.549 qm und ist als "Grabgarten" ausgewiesen. Momentan ist das Grundstück mit mehreren Bäumen bepflanzt. Das Grundstück befindet sich am Ende einer Straße auf der linken Seite auf dem Schmachtenberg mit Blick auf Weilburg. Von dem Grunstück aus hat man einen traumhaften Blick auf die Lahnschleife. Rechts der an das Grundstück anliegenden Straße stehen Häuser bis an das Ende der Straße. Auf der linken Seite der Straße gibt es lediglich 200 Meter unterhalb unsereres Grundstücks das letzte Haus. Zwischen dem letzten Haus und unserem Grundstück sind ebenfalls unbebaute Grundstücke.

Wir möchten das Grundstück an einen Bauherren weiterverkaufen. Dafür muss es als Baugrundstück ausgewiesen werden.

Nach heutiger Aussage des Weilburger Bauamts handelt es sich bei dem Grundstück momentan um eine Grünfläche. Nur mit einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan kann es ggf. als Baugrundstück ausgewiesen werden, wobei die Chancen sehr gering sind.

Welche Möglichkeiten haben wir, so dass wir das Grundstück als Baugrundstück veräußern können?

Bilder und Pläne können per E-Mail geschickt werden.


Mit freundlichem Gruß

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Sehr geehrte Ratsuchende,



nach Ihren Angaben dürfte es nahezu unmöglich sein, das Grundstück als Baugrundstück rechtlich haltbar veräußern zu können.

Da ein Bebauungsplan nicht besteht, haben Sie es hier mit der äußerst schweren Bebauung im Außenbereich zu tun, was ohne gesonderte Genehmigung nicht möglich ist. Und diese Genehmigung wird derzeit nicht erteilt. Da auch bisher kein Gebäude dort gebaut ist, ist dann die Veräußerung als Baugrundstück kaum möglich.


Sicherlich könnte sich ggs. nach Prüfung der Pläne noch etwas anderes ergeben; diese Prüfung ist möglich, jedoch dann gesondert zu vergüten.



Möglich wäre es hier ggfs. noch, die Fläche als Bauerwartungsland (dann aber zu einem niedrigeren Preis) zu veräußern, wobei dann aber der Vertrag genaustens gefasst werden muss, damit Sie nicht in die Gewährleistungsfalle geraten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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