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Welche Kündigungsfrist aus Arbeitsvertrag gilt?

| 24.07.2013 12:09 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung: Wirksamkeit einer Kündigung bei falscher Berechnung der Kündigungsfrist.

Sehr geehrten Damen und Herren,

zum folgenden Sachverhalt benötige ich eine rechts sichere Auskunft.
Am 15.03.2013 wurde ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit Arbeitsbeginn 08.04.2013 und einer sechsmonatigen Probezeit ohne Tarifanwendung geschlossen.
Dieser Vertrag wurde auf Grund unternehmerischen Gründen durch einen Änderungsvertrag im beidseitigen Einvernehmen wie folgt geändert: Das Arbeitsverhältnis beginnt am 06.05.2013.

Am 24.06.2013 wurde das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitgeber gekündigt. Der Arbeitnehmer hat das Kündigungsschreiben am 25.06.2013 persönlich am Arbeitsplatz erhalten mit seiner Unterschrift bestätigt.
Die Kündigung wurde zum 08.07.2013 ausgesprochen.
Nun behauptet der Arbeitnehmer durch einen Anwalt bei Arbeitsgericht, dass die Kündigung unwirksam sei. Das Kündigungsdatum wäre laut seiner Aussage der 09.07.2013.

Was ist nur wahr? Vielen dank schon jetzt

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage und das verbundene Vertrauen.

Die Kündigungsfristen berechnen sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 622 BGB). Die Kündigungsfrist ist zwei Wochen, wenn die Probezeit längstens 6 Monate beträgt. Allgemein gilt die Fristen werden von Montag bis Montag, Dienstag bis Dienstag usw. berechnet. Eine Kündigung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung, die mit Zugang bei dem Empfänger wirksam wird. Zugang bedeutet, dass sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt sein muss.
Die Kündigung wurde dem Arbeitnehmer am Dienstag 25.06.2013 persönlich am Arbeitsplatz übergeben. Die Frist beginnt am Dienstag den 25.06 und endet damit am 09.07.2013. Die Frist wurde vom Arbeitgeber falsch berechnet.
Allerdings macht das die Kündigung wohl nicht insgesamt unwirksam. Es wird in der Tat zum Teil vertreten, dass eine falsche Berechnung die Kündigung unwirksam macht. Das Bundesarbeitsgericht stellt jedoch darauf ab, ob der Arbeitgeber zumindest hilfsweise auch mit der richtigen Kündigungsfrist kündigen wollte. Das dürfte meistens der Fall sein. Sicherheitshalber sollte im Kündigungsschreiben der Zusatz "hilfweise zum nächst möglichen Termin" aufgenommen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Natalie Boje, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 30.07.2013 | 09:28

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Stellungnahme vom Anwalt:
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