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Welche Kündigung

| 26.10.2015 11:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Kündigung wegen nicht erfolgter Krankmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Arbeitnehmer hat sich am 19.10.2015 per SMS am morgen krankgemeldet.
Hat aber behauptet er hätte angerufen. Was aber nicht der Wahrheit entsprach.
Am Dienstag früh die nächste SMS er wäre krankgeschrieben bis einschl. Freitag den 23.10.2015.
Bis Dato keine Krankmeldung erhalten.
Heute morgen ist er gar nicht erschienen. Weder ein Anruf noch eine SMS.
Anrufe unserer Seite bei Ihm zuhause und Mobil scheiterten. Da er nicht an das Telefon ging.
Kann ich hierzu einen Kündigung ausprechen. Zumal er auch das " ich habe eh keine Liust mehr zu arbeiten " Verhalten an den Tag legte.
Arbeitsbeginn von AN war der 13.08.2015. Wir sind ein Garten und Landschaftsbau.
Freue mich auf Ihre Rückantwort.
26.10.2015 | 12:14

Antwort

von


(242)
Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Ar­beit­neh­mer ist grundsätzlich verpflichtet Ihnen sei­ne krank­heits­be­ding­te Ar­beits­un­fä­hig­keit und de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er unverzüglich mitzuteilen, vgl. § 5 Abs.1 Satz 1 Ent­gelt­fort­zah­lungs­ge­setz (Ent­gFG).

Ver­stößt Ihr Ar­beit­neh­mer ge­gen sei­ne Pflicht, rechtfertigt dies im Einzelfall und nach erfolgter Abmahnung eine außerordentliche ver­hal­tens­be­ding­te Kün­di­gung. Sie sollten Ihren Arbeitnehmer daher zunächst schriftlich abmahnen. Stellen Sie sicher, dass die Abmahnung Ihrem Arbeitnehmer beweissicher zugeht. Dies erreichen Sie am besten durch Inanspruchnahme eines Kurierdienstes oder Posteinwurf unter Zeugen. Setzen Sie Ihrem Arbeitnehmer im Rahmen der Abmahnung einer kurzfristige Frist (max. 3 Tage) zur Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Sollte Ihre Arbeitnehmer diese Frist fruchtlos verstreichen lassen, dürften die Voraussetzungen für eine außerordentliche fristlose Kündigung vorliegen.

Soweit angesichts des Arbeitsbeginns am 13.08.2015 eine Probezeit vereinbart war, können Sie das Arbeitsverhältnis freilich auch unter Beachtung der vereinbarten Kündigungsfrist beenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei der Abwicklung des strittigen Arbeitsverhältnisses anwaltliche Unterstützung benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Mikio Frischhut


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Bewertung des Fragestellers 26.10.2015 | 14:25

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90451 Nürnberg
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Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Baurecht