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Welche Chance als junger Vater - Nicht ehelich?

03.03.2014 19:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: Zur Geltendmachung des Umgangsrecht

Hallo.
Ich bin 22 Jahre und meine Ehemalige Freundin ist 19.

Ihre Familie (Mutter und Schwester) haben von Beginn an unserer Beziehung einen Hass auf mich und haben auch in der Vergangenheit nie Wert darauf gelegt sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

Die Kindesmutter hatte die eigene Mutter zur Zeit unserer Beziehung regelmäßig belogen und im Haushalt weniger getan, daher der Hass der Mutter auf mich. Ich habe immer betont dass ich es nicht mag wenn Die Kindesmutter ihre eigene Familie wegen mir belügt.

Die Schwester der KM war von Beginn an Eifersüchtig und auf Streit aus. (Hat mir die KM im Vertrauen gebeichtet.)

So nun zum Fall:

Ich begann eine Ausbildung zum Krankenpfleger weil ich Menschen helfen will.

Wir waren ein halbes Jahr zusammen bevor uns beiden klar wurde das die jetzige Kindesmutter Schwanger ist und hatten bis dato auch keine Probleme miteinander.

Ab dem Zeitpunkt des Testergebnisses war die Welt völlig anders. Die Kindesmutter wurde ein Komplett anderer Mensch, drohte damit abzutreiben weil sie mit dem Druck nicht klar kommt Mutter zu werden und hat auch einige male gesagt dass sie das Kind umbringt wenn es auf der Welt ist. Am Tag drauf war sie wieder völlig glücklich und wollte das Kind behalten. So ging es dann mehrere Wochen bis schließlich der letzte Abtreibungstermin in Holland möglich war. Ich war damit nie Einverstanden sagte aber es ist ihr Leben, wenn sie das will soll sie es tun.

Ich Persönlich kam damit nicht klar. Ich verlor meine Arbeit, weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte (die Geschichte ging ja auch ganze Drei Monate). Ich bin Pfleger und ich möchte Leben erhalten, dieser Konflikt machte mich fertig.

Als ich den Job verlor und sie mir per SMS schrieb dass sie sowieso nie abtreiben wollte war es mir zu viel. Ich verabredete mich mit meinen Freunden und wollte eigentlich nur ein Bier trinken, aus den dann viele Biere wurden. Ich schrieb ihr im Vollrausch einige Morddrohungen und schrieb ihr dass sie es bereuen wird, was sie mir angetan hat.

Am Tag darauf als ich die SMS - bewusst - wahrgenommen habe, entschuldigte ich mich sofort und sagte ihr dass ich das alles nicht wollte. Nach einigen Wochen war die Geschichte vergessen und wir freuten uns beide darauf ein Kind zu bekommen. Ich war auf ihren Wunsch bei der Geburt dabei.

Als die Familie dann ins Krankenhaus kam, gab es enormen Stress. Sie sagten dass ich nicht mehr ganz Sauber sei hier aufzutauchen und haben mich aus dem Krankenhaus schicken lassen.

Auf den Wunsch der Mutter hin war ich die nächsten Tage trotzdem wieder ins Krankenhaus gekommen und habe zusammen mit der KM die "Elternschaft" genossen.

Nun ist sie mit unserer Tochter seit 4 Tagen wieder im eigenen Zuhause aber die Familie der KM verbietet mir jeglichen Kontakt zu meiner Tochter. Es ist nicht mehr vorgefallen als ich es hier schrieb. Für mich unvorstellbar mein Kind nicht mehr sehen zu dürfen. Ich habe nichts Falsches getan. Es entwickelte sich ein Streit zwischen mir und der KM die mir jetzt sagte dass sie keinen Stress mit der Familie will und ich mein Kind die nächsten Wochen nicht sehen werde. Jetzt meine Frage: WAS kann ich machen? Welche Rechte habe ich?

Die Vaterschaft ist noch nicht anerkannt.

Ich bitte um eine, mich weiter bringende Antwort. Ich bin kein schlechter Mensch und bin auch bereit Unterhalt zu zahlen, aber nicht unter solchen Umständen.

Habe ich auch rechte, um Gleichberechtigung einzufordern?

Ich danke im Voraus für das aufmerksame Lesen!

Einsatz editiert am 03.03.2014 20:05:06

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf der Grundlage des geschilderten Sachverhalts und Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:


Um die Rechte als Vater in Anspruch nehmen zu können, muss zunächst die Vaterschaft anerkannt werden. Ich gehe dabei davon aus, dass Sie sicher sind, dass das Kind von Ihnen abstammt. Sie müssen eine entsprechende Erklärung gegenüber der Behörde abgeben, die Kindesmutter muss zustimmen. Erst dann sind Sie auch im rechtlichen Sinne der Vater.

Die Anerkennung löst dann verschiedene Rechte und Pflichten aus: Sie sind dem Kind zum Unterhalt verpflichtet, es besteht ein gegenseitiges Erbrecht und Sie haben grundsätzlich ein Recht zum Umgang mit dem Kind. Unter Umständen kommt auch ein gemeinsames Sorgerecht in Betracht, wenn dies dem Kindeswohl dient.

Wenn Sie Kontakt zu Ihrem Kind haben aufbauen wollen, sollten Sie zunächst die Vaterschaft anerkennen. Gleichzeitig sollten Sie Kontakt zum örtlichen Jugendamt aufnehmen und dort um Vermittlung bitten. Die Kindesmutter hat nicht das Recht, Sie grundsätzlich vom Umgang mit dem Kind auszuschließen. Allerdings ist die Durchsetzung von Umgangskontakten bei Kleinkindern gegen den Willen der Mutter nicht einfach. Gegebenenfalls muss der Umgang gerichtlich geltend gemacht werden. Dann entscheidet ein Gericht darüber, ob und wie oft Sie Ihr Kind besuchen bzw. zu sich nehmen dürfen. Ein kompletter Ausschluss des Umgangs kommt allerdings nur bei besonderen Umständen in Betracht, da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass es grundsätzlich förderlich für Kinder ist, beide Eltern zu kennen und regelmäßig zu sehen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Fachanwältin für Familienrecht-

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