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Weiterer Aufenthalt der Kinder

| 30.03.2009 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag,

meine Noch-Frau und ich habe 2 gemeinsame Kinder (8 und 5 Jahre alt) ! Die Kinder haben zuerst bei der Mutter gewohnt, wurden aber sodann per Gerichtsurteil mir zugesprochen, da sich die Mutter laut Jugendamt nicht genügend um die Kinder kümmern konnte.

Seit dem September 08 leben die Kinder nun bei mir.
Ich gehe Vollzeit arbeite, sodass meine Mutter die Pflegemutterschaft übernommen hat. Wir wollen alle im selben Haushalt!

Die Kinder haben sich seither sehr gebessert und auch die schulischen Leistungen sind zufriedenstellend.


Meine Frage nun:

leider muss ich aufgrund einer kriminellen Vergangenheit befürchten, dass ich evtl. eine Haftstrafe bekomme. Die Verhandlung ist in 2,5 Wochen. Es steht offen ob ich eine Bewährungsstrafe oder Haftstrafe bekomme. Es handelt sich hier um Computerbetrug.

Besteht die Möglichkeit, dass die Kinder weiterhin bei meiner Mutter bleiben können oder werden die Kinder wieder zur Mutter kommen. Den Kindern würde es hier weiterhin sehr gut gehen.

Oder muss ich befürchten, dass die Kinder in eine Pflegefamilie kommen?




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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und insbesondere unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Sollten Sie tatsächlich eine Haftstrafe ohne Bewährung erhalten, ist es entscheidend welche neue Regelung dem Kindeswohl am Ehesten entsprächen würde.

Da Ihre Mutter bereits die Pflegemutterschaft übernommen hat, bestehen gute Chancen, dass diese Reglung beibehalten wird, insbesondere wenn dies dem Jugendamt oder dem Gericht bekannt ist

Eher unwahrscheinlich ist es, dass die Kinder zurück zu Ihrer leiblichen Mutter, also Ihrer Noch-Frau gegeben werden. Sie sagen, dass das Gericht entschieden hat, dass sich diese nicht genug um die Kinder gekümmert hat. Die Ursachen für diese Annahme müssten sich seit dem Urteil geändert haben, wofür ich alleine anhand Ihrer Schilderung keine Anhaltspunkte sehe.

Die Weggabe Ihrer Kinder in eine Pflegefamilie wird meines Erachtens dann in Erwägung gezogen, wenn das Jugendamt bzw. ein Gericht der Ansicht ist, dass Ihre Mutter sich nicht ausreichend um die Kinder kümmern kann. Hiervon sollte jedoch erstmal nicht ausgegangen werden, da anscheinend die momentane Betreuung der Kinder durch Ihre Mutter gut funktioniert.

Letztendlich kommt es aber auf den genauen Einzelfall zum Zeitpunkt an, zu dem Sie eine Haftstrafe antreten müssten.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

Nachfrage vom Fragesteller 30.03.2009 | 17:17

Guten Tag Herr Müller,

vielen Dank für Ihre Beantwortung!

Sie Sache war so,dass meine "Noch-Frau" eine Ausbildung als Bäckerin angefangen hat und die Kinder bei ihrer Mutter in Obhut gegeben hat. Jedoch hat dies nicht funktioniert und die Kinder wurden "verwahrlost" laut Jugendamt.

Meine Frau führt auch z. Zt. auch die Ausbildung weiter, jedoch denke ich würde Sie nur zu gerne die Kinder wieder zu sich nehmen. Aber welche realistische Chancen sind vorhanden, wenn das Gericht entschieden hat, die Kinder bei mir zu lassen.

Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.03.2009 | 17:26

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des zunächst erfolgten Urteils wird Ihre Noch-Frau es schwieriger haben, eine Rückkehr der Kinder zu ihr zu erreichen. Sie müsste das Gericht davon überzeugen können, das sie inzwischen eine ausreichende und funktionierende Betreuung der Kinder gewährleisten kann.
Hierbei wird auch berücksichtigt, dass die Kinder grundsätzlich nicht ihrer gewohnten Umgebung entrissen werden sollen.

Würde kein Haftantritt im Raum stehen, würde ich gute Chancen dafür sehen, dass auch bei einem Antrag Ihrer Noch-Frau die Kinder bei Ihnen bleiben dürfen.
Sollten Sie eine Haftstrafe antreten müssen, würden sich die Chancen Ihrer Noch-Frau natürlich verbessern, da Gerichte zunächst versuchen, dass die Kinder wenigstens von einem Elternteil betreut werden. Jedoch kommt es auch hier ganz entscheidend auf den Einzelfall an.
Bei einer endgültigen Entscheidung würde es natürlich auch auf den Zeitraum einer Haftstrafe ankommen, also auf den Zeitraum, in dem Sie die Betreuung ganz Ihrer Mutter überlassen müssten.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 30.03.2009 | 17:14

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