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Weitere Forderungen Telekom trotz Kündigung

04.01.2017 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo liebes Anwälte-Team,

Seit dem September 2015 bin ich Telekom-Festnetzkunde (Entertain, Telefon und Internet) Jedoch habe ich mit der Telekom folgendes Problem: Am 15. Oktober 2016 bin ich umgezogen (Mietswohnung), daher habe ich schon mitte September 2016 meinen Umzug bei der Telekom in Auftrag gegeben. Nachdem ich in der neuen Wohnung eingezogen bin wurden jedoch Techniker-Termine zum Schalten des Anschlusses immer kurzfristig aus "technischen Gründen" abgesagt, bis ich am 7. November der Telekom eine Frist (3 Wochen) setze, das Problem zu lösen, anderenfalls würde ich die außerordentliche Kündigung erklären und auch die erteilte Bankeinzugsermächtigung wiederrufen.

Diese Fristsetzung habe ich per Einschreiben mit Rückschein an die Telekom geschickt, welche diese auch am nächsten Tag bekommen hat. Jedoch ist die Frist ohne Antwort / Reaktion von der Telekom verstrichen. Es wurde kein Anschluss geschalten und auch nicht auf mein Schreiben geantwortet. Somit habe ich anfang Dezember noch die nicht mehr nutzbaren Mietgeräte (Router und Media-Reciever) an die Telekom zurück geschickt.

Wie gesagt habe ich seit dem 15. Oktober keine Dienstleistungen von der Telekom erhalten. Natürlich habe ich auch des öfteren die Hotline angerufen, bzw. den Telekomstore vor Ort besucht – immer mit der Aussage, dass man sich melden werde. Sämtliche Beschwerden im Telekom-Forum und per Kontaktformular auf der Website wurden auch ignoriert.

Bis heute 04.01.2017 habe ich keine Antwort von der Telekom erhalten, jedoch bekomme ich jeden Monat die Rechung zugeschickt, welche automatisch von meinem Bankkonte per Lasstschrifteinzug abgebucht wird.

Die Novemberrechnung hab ich zähneknirschend noch abbuchen lassen (immerhin 60,-€ jeden Monat), da ich noch im Besitz der Mietgeräte war, obwohl diese nutzlos waren. Auf die Rechung von Dezember - welche ich am 20.12.2016 erhalten habe - habe ich einen Einwand (Per Einschreiben mit Rückschein) geschickt, mit den Hinweis, dass mir seit dem 15.10.2016 die vertraglich zugesicherte Leistung nicht mehr erbracht wird und eine Fristsetzung reaktionslos verstrichen ist, somit der Vertrag meinerseits außerordentlich gekündigt wurde.

Auf dieses Schreiben habe ich auch keine Antwort bekommen, jedoch wurde der Betrag von meinem Konto abgebucht.

Daher meine Frage: Wie kann ich hier vorgehen, damit das ganze ein Ende hat? Ist meine außerordentliche Kündigung wirksam? Die Kommunikation mit der Telekom ist schwierig, bzw gar nicht vorhanden.

Hintergrundinformation zur Schaltung des Anschlusses: Es handelt sich um einen Neubau, die Telekom muss noch eine Leitung zum Hausanschluss legen (Tiefbauarbeiten), was sie bis heute nicht gemacht hat, sie ist somit technisch gar nicht in der Lage mir einen Anschluss zu schalten. Diese Information habe ich vom Bauträger, die Telekom hat mir diese Information nicht gegeben.

Vielen Dank für Ihre Antwort, ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich erklärt.

AS

Sehr geehrter Ratsuchender,

nach Ihrer Schilderung steht Ihnen das Recht zur fristlosen Kündigung zu.

Diese Kündigung sollten Sie nochmals schriftlich bestätigen und eine mögliche Einzugsermächtigung ausdrücklich widerrufen.

Dann dürfen Sie auch nicht weiter zahlen, da das sonst als Anerkenntnis Ihrer Schuld gewertet werden kann.

Lassen Sie abgebuchte Verträge zurückgehen. Informieren Sie auch Ihre Bank.

Danach können Sie nur abwarten. Einem Mahnbescheid oder einer Klage müssen Sie aber natürlich entgegentreten.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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