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Weitere, nicht im Berliner Testament benannte Personen am Erbe beteiligen?

25.11.2021 10:14 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Lebensgefährte erbt als Alleinerbe von seinem im November 2021 verstorbenen Vater einen hohen sechsstelligen Geldbetrag, der den Freibetrag von 400.000 EUR übersteigt. Seine Mutter verstarb im Februar 2021. Die Eltern haben 2003 ein Berliner Testament verfasst, weitere Erben sind darin nicht benannt. Da die Mutter seit 2011 leicht dement war, konnte das Testament nicht mehr abgeändert werden.

Seit 2014 hat mein verwitweter Lebensgefährte mit mir, meinen zwei Söhnen, meiner Schwiegertochter und zwei Enkeln eine neue Familie. Beide Elternteile wollten uns (6 Personen) einen Teil des Erbes zukommen lassen, wie sie uns mehrfach mündlich versicherten. Mein Lebensgefährte möchte uns mit 20.000 EUR pro Person am Erbe beteiligen.

Frage: Ist das nachträglich möglich (obwohl uns kein entsprechendes schriftliches Vermächtnis seiner Eltern vorliegt), um damit auch die für ihn anfallende Erbschaftssteuer zu vermindern?

25.11.2021 | 10:36

Antwort

von


(348)
Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Lebensgefährte kann zwar Geld verschenken, das verringert aber nicht seine Erbschaftssteuer. Die Reihenfolge ist. Er hat geerbt. Er zahlt die Erbschaftssteuer und kann von dem, was danach übrig bleibt, verschenken soviel er will.

Der mündliche Wille des Erblassers ist unwirksam, solange er nicht im Testament steht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard Müller

ANTWORT VON

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