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Weiterbildung in einer Transfergesellschaft während der AU

24.11.2009 17:55 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Seit dem 01.10. bin ich in einer Transfergesellschaft. Ich bin in diese Transfergesellschaft mit einer AU, die schon seit dem 03.09. Bestand hat, gewechselt. Diese AU (zweite OP nach Unterarmfraktur wird auch noch mehrere Monate andauern. Nach einem Profiling haben wir als Zielvereinbarung eine Existenzgründung mit vorhergehenden mehrmonatigen, von der Transfergesellschaft geförderten Weiterbildungsmaßnahmen festgelegt. In der letzten Woche bin ich dann von meinem Fallmanager während der zweiten Maßnahme telefonisch informiert worden, dass ich mich sofort rückwirkend „Gesundschreiben lassen müsse“, sonst dürfe ich den Kurs nicht weiter besuchen. Ein Einverständnis zu den Weiterbildungsmaßnahmen meines behandelnden Arztes hat vorgelegen. Alle weiteren Kurse dürfe ich jetzt nur noch besuchen wenn ich nicht mehr AU sei.
Meine Frage: Darf ich wirklich keine Weiterbildungsmaßnahmen besuchen, während ich AU und in einer Transfergesellschaft bin, obwohl der behandelnde Arzt seine Unbedenklichkeit attestiert?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Ich gehe davon aus, dass die Gesundschreibung nach Auffassung des Fallmanagers erfolgen soll, da die AU nach seiner Ansicht nicht mit einer Weiterbildungsmaßnahme vereinbar sei. Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn der Arbeitnehmer aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht fähig ist, seine zuletzt ausgeübte oder eine ähnlich geartete Beschäftigung auszuüben. Unbeachtet dagegen bleibt, ob der Versicherte noch in der Lage ist, eine sonstige Tätigkeit zu verrichten. Dies dürfte meines Erachtens bei Ihnen der Fall sein. Zwar ist Ihnen die Ausübung der Tätigkeit derzeit nicht möglich. Gleichwohl haben Sie nur alles zu Unterlassen, was Ihrer baldigen Genesung nicht dienlich ist. Sofern die Weiterbildung dem nicht entgegen steht, können Sie diese meines Erachtens auch bei bestehender AU durchführen. Ggf. ist eine amtsärztliche Untersuchung erforderlich um dies dem fallmanager zu bestätigen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 25.11.2009 | 07:31

Auf Rückfrage bei meinem Fallmanager habe ich erfahren, dass er die physische Eignung auf keinem Fall anzweifelt. Er meint, ich wäre während der Maßnahme nicht unfallversichert. Meine BG hat keine Bedenken. Sie hat mich sogar ermuntert diese Maßnahme zu machen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.11.2009 | 09:17

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich empfehle Ihnen, die Unbedenklichkeit der BG bescheinigen zu lassen und hiermit Ihren Fallmanager noch einmal zu konfrontieren. Sollte er nicht einlenken, so sollten Sie ggf. rechtliche Schritte einleiten.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne noch per Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani


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