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Weinachtsgeld


02.12.2007 11:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Rechtaanwaltschaft!!!!
Mein Lebenspartner ist seit 29.09.2007 ganz neu bei einem Firma eingestellt als Koch.wir arbeiten zusamman, ich als Servicekraft und er -wie schon vorher geschrieben- als Koch.Alle im betrieb haben einen Weichnachtsgeld erhaltan nur er nicht.Es geht nichts um geld sondern er fühlt sich ganz ausgenutz weil er hat wirklich einen ganz guten job bis diesem zeitpunkt geleistet.Er war immer belobt und alla zumutbaren sachen erledigt und trotzdemt nicht "belohnt" dafür.Meine Frage waere!Ist es gerecht??????Es ist auch ganz eindeutig weil jeder redet darüber vieviel gekriegt haben und es belastat ihm sehr.
Zum schluss muss ich mich entschuldigen wegen die Rechtsschreibung aber ich habe die Deutsche Sprache gelernt noch in Ungarn und von daherr können fehler auftreten.

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Sehr geehrter Fragesteller,

nach dem Tarifvertrag für das Bayerische Hotel-und Gaststättengewerbe erhält ein Arbeitnehmer, der am 30. November eines Jahres und seit Januar des laufenden Jahres als Vollzeitbeschäftigter in ungekündigter Stellung ununterbrochen im selben Betrieb beschäftigt ist, spätestens im Dezember des jeweiligen Jahres ein Weihnachtsgeld von 50 % der tarifvertraglich vorgesehenen Vergütung.
Damit hätte Ihr Freund, da er erst seit Juli und nicht seit Januar dieses Jahres im Betrieb beschäftigt ist, noch keinen Anspruch auf Weihnachtsgeld.
Um prüfen zu können, ob der Tarifvertrag Anwendung findet, wäre es hilfreich, wenn Sie mir eine Kopie des Arbeitsvertrages zukommen lassen (gerne per Fax im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion).
Sollten andere Mitarbeiter, die ebenfalls erst seit Juli 2007 dort tätig sind, ein Weihnachtsgeld erhalten haben, so könnte hier wegen Verletzung der Gleichbehandlung im Betrieb ein Anspruch auf Zahlung eines Weihnachtsgeldes hergeleitet werden.
Ich würde Ihrem Freund empfehlen, bei seinem Arbeitgeber nachzufragen, weshalb er kein Weihnachtsgeld erhalten hat.
Ich gehe jedoch nicht davon aus, dass man dort nicht mit seiner Leistung zufrieden ist, sondern davon dass er aufgrund der tarifvertraglichen Regelung erst im nächsten Jahr ein Weihnachtsgeld erhält.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 03.12.2007 | 09:14

Sehr geehrte Rechtanwaltin!Herzlichen dank für Ihren schnellen antwort.Es hat uns schon sehr viel geholfen.Der grosse gedanken ist nur von uns das es sich lohnt mit diesem freiwilligen zahlung von der Arbeitgber irgendwas anzufangen.Wir sind alle beide sehr gerne in diesem Betrieb.Reden mit der Geschaeftführung würden wir.Der Arbeitsvertrag ist nur saison Vertrag aber die wollten ihm halt für naechtes Jahr auch verlaengern.Ich glaube hier ist wircklich nur der Gleichbehandlung nicht angemessen.

Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.12.2007 | 19:39

Sehr geehrter Fragesteller,

da Ihr Freund einen befristeten Arbeitsvertrag hat, muß er nach dem Tarifvertrag mindestens 11 Monate im Betrieb beschäftigt sein, um Weihnachachtsgeld zu erhalten. Er bekommt also, wenn das Arbeitsverhältnis im nächsten Jahr am 30.11 noch besteht, Weihnachtsgeld in Höhe von 50 % der tariflich vorgesehenen Vergütung. In diesem Jahr besteht keine Verpflichtung des Arbeitgebers.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin

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