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Wehrdienst entfällt?


06.03.2007 21:38 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sehr geehrter Herr Anwalt,
Sehr geehrte Frau Anwältin,

ich befinde mich derzeit(nach Abitur) in einer Ausbildung zum Elektriker. Nach absolvieren dieser Ausbildung werde ich das 23. Lebensjahr vollendet haben.

1.)Kann ich mir sicher sein, danach nicht mehr einberufen zu werden?

2.)Muss ich eventuell klagen, um dem Wehrdienst zu entgehen(Gleicheit vor dem Gesetz, GG)?

Mir sind Fälle bekannt, bei denen nach Vollendung des 23. Lebensjahres von einer Einberufung abgesehen wurde. Sind Sie der Meinung, dass ein einfacher Einspruch genügen würde, oder denken Sie, dass ich wie in 2.) vermerkt klagen müsste?

Wie bereits erwähnt habe ich die allgemeine deutsche Hochschulreife und zusätlich den "T1" Status nach Musterung.

MfG

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Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Die Einberufbarkeitsaltersgrenze liegt in der Tat bei der Vollendung des 23 Lebensjahres.

Abweichend hiervon sind Dienstpflichtige einzuberufen, die zu dem für den Dienstbeginn festgesetzten Zeitpunkt das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wenn sie wegen einer Zurückstellung entweder aus beruflichen oder krankheitsbedingten Gründen (diese Aufzählung ist nicht abschließend) nicht vor Vollendung des 23. Lebensjahres zur Ableistung des Dienstes herangezogen werden konnten und der Zurückstellungsgrund entfallen ist.

Soweit Sie die Wehrpflicht verweigern möchten, ist ein entsprechender Antrag auf Kriegsdienstverweigerung auch nach der Musterung an das zuständige Kreiswehrersatzamt zu stellen. Der Antrag nebst Begründung ist zum Nachweis als Einschreiben mit Rückschein zu versehen. Eine Klage ist zu diesem Zeitpunkt nicht erforderlich.

Ich hoffe Ihnen einen entsprechenden Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter

Nachfrage vom Fragesteller 07.03.2007 | 20:22

Sehr geehrter Herr Schröter,

meine Frage, wie auch im Titel zu erkenne n, zielte eher darauf ab, ob ich dem Wehrdienst komplett entgehen kann.

Ich mache die Lehre nicht, weil ich denke, dass dies meinen intelektuellen Fähigkeiten entspricht, sondern um Zeit aufzuholen(Wehrdienst und aufgrund Ausbildung angerechnetem Praxissemester plus verkürzte Lehrzeit).

Die von ihnen geschilderten Sachverhalte waren mir Großteils bekannt.

Auch in Frage 2.) wird deutlich, dass ich keinen ersatzdienst leisten möchte. Ich möchte um die "Pflicht" an sich herumkommen kann, egal ob es sich um Wehr- oder Ersatzdienst handelt.

Meine Frage zielte eigentlich nur darauf, wie ich dies erwirken kann, egal ob mit einer Klage verbunden oder nicht.

Ergänzung vom Anwalt 12.03.2007 | 20:27

Die Nachfrage wurde auf Wunsch des Fragestellers per Email beantwortet.

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