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Wegzug usw. ohne Zustimmung

10.03.2007 10:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Hallo, meine Frau und ich sind seit über 7 Jahren verheiratet und haben zusammen eine jetzt bald 7 jährige Tochter. Es steht die Trennung an. D.h. meine Frau wird mit meiner Tochter im nächsten Monat ausziehen. Es gibt bisher keine Regelung - weder Sorgerecht noch sonst etwas. Sie entscheidet ohnehin alles über meinen Kopf hinweg bzw. droht mir auch ständig mit diversen Repressalien wie z.B. dass sie soweit wegzieht dass ich Probleme haben werde meine Tochter überhaupt zu sehen. Dazu sei noch gesagt, dass viele Geschwister und auch ihre Mutter usw. sich hier in der näheren Umgebung befinden, alle hier aus der Gegend stammen und aufgewachsen sind. .......... Frage: kann Sie überhaupt ohne meine Zustimmung einfach hunderte von km von hier wegziehen und meine Tochter einfach aus der Schule herausnehmen bzw. für welche Aktionen ihrerseits braucht sie meine Zustimmung und welche ( schnelle ) Mittel habe ich sie an diesen willkürlichen Handlungen zu hindern ( der Umzug steht kurz bevor )..... Ich danke vorab für Ihre Mühe und bitte um eine schnelle präzise Antwort. Grüße

10.03.2007 | 12:09

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Nachdem Sie mitteilen, dass zu dem Sorgerecht bislang keine gerichtliche Regelung getroffen worden sei folgt hieraus, dass aufgrund des gemeinsamen Sorgerechts, zu dem auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht (ABR) gehört (§ 1631 BGB: Inhalt und Grenzen der Personensorge ), keiner der beiden aufenthaltsbestimmungsberechtigten Eltern berechtigt ist, dass Kind ohne Zustimmung des anderen Elternteils dauerhaft an einen neuen Wohnort zu verbringen. Setzt sich Ihre Nochehefrau hierüber hinweg, d.h. führt sie den Umzug ohne Ihre Zustimmung durch, werden Sie durch gerichtliche Verfügung den alten Rechtszustand wiederherstellen können. Die Kindesmutter kann den beabsichtigten Umzug legal nur in der Weise durchsetzen, indem sie bei dem zuständigen Familiengericht gem. § 1671 BGB: Übertragung der Alleinsorge bei Getrenntleben der Eltern beantragt, ihr das ABR als Teil der elterlichen Sorge allein zu übertragen. Wird der Mutter nach einem entsprechenden Antrag das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen, werden Sie den Umzug nicht verhindern können, selbst wenn hierdurch Ihr Umgangsrecht erheblich erschwert wird.

Zwecks Verhinderung des bevorstehenden Umzugs der Mutter mit Ihrer Tochter kann bereits jetzt eine präventive gerichtliche Verfügung, die der Mutter ausdrücklich eine Kindesmitnahme untersagt, beantragt werden. Ich empfehle Ihnen daher dringend, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer Rechte zu beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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