Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wegziehen ohne Zustimmung

| 28. Mai 2022 10:19 |
Preis: 30,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich und der Vater meines Kindes leben in einer Großstadt. Wir leben dauerhaft getrennt und haben beide das Sorgerecht. Das Kind lebt seit der Trennung vor zwei Jahren ausschließlich bei mir, da der Vater in einer WG lebt und keine eigene Wohnung hat. Im Moment sehen sich die beiden bedingt durch die Arbeitszeiten des Vaters nur einmal innerhalb von ein bis zwei Wochen.
Ich möchte nun mit unserem gemeinsamen Kind (10 J.) in einen kleinen Ort außerhalb der Stadt ziehen, etwa 65 km entfernt. Es gibt eine direkte Verbindung mit der Regionalbahn dorthin. Fahrzeit für den Vater wäre insgesamt 50 Minuten.
Darf ich ohne Zustimmung des Vaters dorthin ziehen, da es ja nicht so weit weg und gut erreichbar ist?

28. Mai 2022 | 10:48

Antwort

von


(149)
Auf der Rinne 43
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Beratungsanfrage, wie folgt:

Wenn gemeinsames Aufenthaltsbestimmungsrecht besteht, dann müssen sich beide Elternteile über den Aufenthalt einigen.
Stimmt der Vater dem Umzug nicht zu, wäre der richtige Weg, ggf. im Rahmen einer einstweiligen Anordnung vor dem Umzug, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen. Eine solche Entscheidung wird in aller Regel sehr kurzfristig getroffen, wenn ein Umzug beabsichtigt ist.
Entscheidend ist dann das Kindeswohl.
Da die Entfernung hier nicht allzu weit ist, sehe ich allerdings keine Probleme, dass das Familiengericht Ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht übertragen könnte. Der Umgang wäre ja weiterhin sichergestellt, und dem Vater auch zumutbar.

Sie sollten sich also die Zustimmung des Vaters einholen. Gibt er Sie nicht, wäre ein Antrag zum Familiengericht - Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrecht zur alleinigen Ausübung - vonnöten.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben, und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Müller


Bewertung des Fragestellers 30. Mai 2022 | 16:34

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Top Antwort erhalten. Gerne wieder!

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Yvonne Müller »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30. Mai 2022
5/5,0

Top Antwort erhalten. Gerne wieder!


ANTWORT VON

(149)

Auf der Rinne 43
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Erbrecht, Familienrecht, Miet- und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht