Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wegfall eines der eingesetzten Erben

| 25.06.2009 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Ist es wahr, dass unten folgender Wortlaut bedeutet,
dass im Fall des Versterbens von a) Person 1, die Kinder von Person 1 nicht Erbberechtigt sind,
sondern der Anteil des Verstorbenen zu gleichen Teilen an die Erben unter b), c) und d) geht?

Wortlaut:


Zu meinen alleinigen und unbeschränkten Erben setze ich ein:
a) Person 1 zu 1/4
b) Person 2 zu 1/4
c) Person 3 zu 1/4
d) Person 4 zu 1/4

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Liegt ein gültiges Testament vor, so gilt grundsätzlich § 2094 BGB. Dieser besagt, dass bei Einsetzung von mehreren Erben, die die gesetzliche Erbfolge ausschließen, bei Wegfall eines der Eingesetzten dessen Erbteil den anderen im Verhältnis ihrer Erbteile anwächst.
Dies bedeutet, fällt Person 1 (bspw. wegen Vorversterbens oder Ausschlagung) als Erbe weg, so bekommen Person 2 bis 4 jeweils ein Drittel des Erbteils von Person 1.
Dies gilt aber nicht, wenn der Erblasser die Anwachsung im Testament ausgeschlossen hat.
Etwas anders gilt aber, wenn Person 1 erst Erbe geworden ist und, noch bevor die Erbengemeinschaft auseinandergesetzt wurde, nach dem Erblasser verstirbt. Dann geht der Erbteil von Person 1 an dessen Erben über. Schlagen diese wiederum die Erbschaft aus, wächst der Erbteil wieder Person 2 bis 4 an.

Anzumerken ist aber noch, dass Testamente an allen Umständen des Einzelfalls ausgelegt werden müssen. So kann sich im Zusammenhang mit dem restlichen Testamentstext eine abweichende Beurteilung ergeben.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

Bewertung des Fragestellers 28.06.2009 | 12:02

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 28.06.2009 4,2/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70866 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Sehr kompetent , sachlich und schnell. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gut Beratung ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für Ihre sehr freundliche und kompetente Antwort. Ich weiß jetzt Bescheid und werde entsprechend handeln. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER