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Wegfall einer dauernden Last wegen Ertraglosigkeit Objekt

| 20.01.2010 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Meine Frage: muss schenkungssteuerlich eine nachträgliche Änderung erfolgen (ob und wann)

Sachverhalt: Ein Mietobjekt wurde unter Vereinbarung einer dauernden Last und Abänderbarkeit gem. 323 ZPO verschenkt

Das Objekt kann wegen Leerstand die Miete von damals nicht mehr erwirtschaften

Beide Parteien vereinbaren eine erheblich reduzierte Rentenzahlung (4 Jahre nach der Schenkung)

20.01.2010 | 12:00

Antwort

von


(943)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Im Rahmen der Schenkung ist eine Steuer zu entrichten; die sogenannte Schenkungssteuer.

Für die Schenkungssteuer gelten dieselben Grundsätze (Steuerpflicht, Steuerklassen und -sätze, Freibeträge, Bewertungsmaßstäbe).

Insbesondere, wenn der Erblasser über ein größeres Vermögen verfügt, werden die Freibeträge im Erbfall oftmals weit überschritten und ein erheblicher Teil des Erbes geht als Steuerzahlung an den Fiskus. In einer solchen Situation stellt sich für den Erblasser schon zu Lebzeiten die Frage, wie das Vermögen ohne größere Verluste übertragen werden kann.

Hierzu muss man wissen, dass die geltenden Steuerfreibeträge bei Schenkungen jeweils nach Ablauf von 10 Jahren erneut in Anspruch genommen werden können.

Darüber hinaus steht einem Kind der Steuerfreibetrag von 205.000 € gegenüber jedem Elternteil gesondert zu, so dass im günstigsten Fall alle 10 Jahre ein Steuerfreibetrag von 410.000 € in Anspruch genommen werden kann.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Geldgeschenk unter der Bedingung zu verschenken, dass davon ein bestimmtes Grundstück gekauft wird, sogenannte mittelbare Schenkung. In diesem Fall wird die Schenkungssteuer nicht nach dem Wert des Geldgeschenkes, sondern nach dem Steuerwert des Grundstückes berechnet, der erheblich unter dem Verkehrswert liegt.

Unter Ausnutzung der steuerrechtlichen Regelungen, hat der Erblasser somit schon zu Lebzeiten die Möglichkeit, erhebliche Teile seines Vermögens steuerfrei übertragen.

Soweit sich hier nachträglich Änderungen am Wert ergeben, ist dies unerheblich. Jedenfalls können Sie dies dem zuständigen Finanzamt zwar anzeigen, es wird jedoch keine Steuerrückzahlung erfolgen.


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Bewertung des Fragestellers 22.01.2010 | 07:48

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