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Wegfall Unterhaltspflicht

| 26.09.2018 17:07 |
Preis: 28,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Es ist fraglich, wie der erste Monat zu behandeln ist, in dem der Unterhaltsberechtigte eine Arbeit aufnimmt und ausreichendes eigenes Einkommen erwirtschaftet. Bei einer nachschüssigen Auszahlung des Gehaltes kann man einen Wegfall der Unterhaltspflicht erst bei Zahlungseingang annehmen.

Sehr geehrte Rechtsanwälte,

ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase meiner Verbraucherinsolvenz.
Ab 01.09. fing mein bis dahin unterhaltsberechtigter Sohn eine Vollzeitbeschäftigung an, die Unterhaltspflicht fiel also weg. Ich habe dies meinem Insolvenzverwalter, meinem Arbeitgeber sowie dem Insolvenzgericht umgehend mitgeteilt.
Den letzten Unterhalt überwies ich meinem Sohn also am 01.09.2018.
Heute, am 26.09., erhielt ich mein Septembergehalt, der Wegfall der Unterhaltspflicht war NICHT berücksichtigt. Ist das richtig so, weil ich im September noch Unterhalt gezahlt habe?
Danke im Voraus für eine kurze Antwort.
26.09.2018 | 17:36

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragestellerin,

warum das Lohnbüro Ihre Arbeitgebers jetzt so gehandelt wie von Ihnen beschrieben kann ich nicht sagen. Möglicherweise ist auch Ihre Nachricht nicht an den Sachbearbeiter weitergeleitet worden. Ich halte die Handhabung aber für richtig, da Ihr Sohn sein Gehalt ja vermutlich erst in diesen Tagen ausgezahlt bekommt und er diesen Monat ohne Ihre Zahlung nicht über die Runden gekommen wäre. Da Sie auch tatsächlich Unterhalt gezahlt haben, ist Ihr Sohn in diesem Monat noch als unterhaltsberechtigt bei der Berechnung des pfändbaren Einkommens zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

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