Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wegerecht zum Stellplatz


| 02.11.2005 14:34 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich habe das Sondernutzungsrecht eines KFZ Stellplatzes.
Um zu diesem zugelangen, muß ich über ca. 3 m Wiese (Allgemeingrund) fahren.
Laut einer Antwort an anderer Stelle dieses Forums habe ich dieses Wegerecht.
Sofern die Miteigentümer allerdings einer Befestigung der Zufahrt auf meine Kosten nicht zustimmen, werde ich die Wiese mit der Zeit wohl beeinträchtigen.
Muß ich diese dann ständig in Stand setzen oder darf ich die Fahrspur dann einfach so unschön lassen, da mir die Befestigung nicht erlaubt wird.)
Sehr geehrter Ratsuchender,

danke für die Einhaltung der fea-Regeln.

Sofern die Befestigung Ihnen nicht von den Miteigentümern genehmigt worden ist, brauchen Sie NICHT für eine ständige Erneuerung oder Ausbesserung zu sorgen, SOFERN Sie vorher (als Beweisgründen bitte schriftlich machen oder ausdrücklich in der Niederschrift der Eigentümerversammlung festhalten lassen) angeboten haben, die Rasengitterplatten oder eine andere Art der Befestigung auf Ihre Kosten einzubauen.

Zwar wird das Gemeinschaftseigentum durch das Überfahren geschädigt (und vielleicht auch Ihr Wagen; denn sofern Sie kein Geländewagen nutzen, werden die Spuren immer tiefer werden, so dass Schäden an Ihrem Fahrzeug -die dann nicht erstattungsfähig wären- entstehen werden), allerdings dann nicht über das unvermeidliche Maß hinaus (da Sie eben zuvor eine geeignete Maßnahme angeboten, diese aber verweigert worden ist).

Das alles sollten Sie mit den übrigen Eigentümern besprechen, um diesen ev. die Folgen einer Weigerung einmal vor Augen zu halten. Wie der Kollege in der Parallelantwort ja schon mitgeteilt hat, ist es dabei wirklich das Vernünftigste, eine einvernehmliche Einigung - auch in Hinblick auf das künftige Zusammenwohnen - herbeizuführen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

DANK an die Kollegen, die die Frage nicht gesperrt hatten Z.

Nachfrage vom Fragesteller 02.11.2005 | 14:57

Danke, meine Fragen sind ausreichend beantwortet.
Sebverständlich bemühe ich mich erst um eine einvernehmliche Einigung mit allen Nachbarn, bin allerdings gerne vorbereitet, um fundierte Diskussionen führen zu können.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.11.2005 | 14:59

Ich wünsche Ihnen viel Glück und hoffentlich ein Einsehen bei den Miteigentümern.

Danke für die Bewertung.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Hat mir sehr geholfen "