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20.06.2007 09:24 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Hoyer



Sehr geehrte Damen und Herren,

habe einen anderen Beitrag in diesem Forum gelesen, aufgrund dessen sich mir eine Frage stellt:
überall ist zu lesen dass man brav seine Steuern zahlen muss. Viele tun dies auch. Andere tun dies nicht. Damit nicht genug. Einige geben noch laut damit an, wie geschickt sie ein "schwarzes Kässchen" füllen und Einnahmen am Finanzamt vorbei schleussen. Als braver Steuerzahler fühlt man sich da wie im Buchtitel von Ulrich Wickert "Der Ehrliche ist der Dumme".

Deshalb meine Frage: wie kann der brave, ehrliche Steuerzahler das Finanzamt auf jemanden aufmerksam machen, der mit seinem Geschick für schwarze Einnahmen angibt ? Kann man einfach einen Brief an dessen Wohnort-Finanzamt schreiben oder an welche Stelle genau ? Und muss man darin unbedingt seine Adresse angeben, damit nachverfolgt werden kann, wer diesen Schwarzgeld-Kassierer "verraten" hat oder verfolgt das Finantamt auch anonyme Hinweise ?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

es besteht die Möglichkeit eine sogenannte Kontrollmitteilung bei der Staatsanwaltschaft oder Finanzamt zu starten. Diese kann auch anonym geschehen.Sie müssen darlegen, dass Die von Herrn XY an einem genauen Datum gehört haben, dass er schwarze Einnahmen hat.Je konkreter ihre Angaben, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Behörde diese Angelegenheit verfolgt.Es ist natürlich auch möglich, dass Sie ganz allgemein diese Kontrollmitteilung machen, jedoch soll dem Mißbrauch vorgebeugt werden, dass nicht jeder verärgerte Nachbar seine Mitbewohner beim Finanzamt ohne Begründung anzeigt, so dass bei einer ohne nähere Begründung eigehende Anzeige kaum Aussicht auf Erfolg haben wird.

Bei dieser Kontrollmitteilung wird die Behörde dann untersuchen, ob Anhaltspunkte vorliegen, die dazu führen, dass die betroffene Person überprüft wird.Allerdings ist davon abzuraten, so genaue Angaben zu machen, die Sie vielleicht nur in einem 4 Augen Gespräch vondieser Person erfahren haben können, da der Rückschluss auf Sie dann sehr nahe ist. Wollen Sie also anonym bleiben, sollten Sie zwar konkrete Vorwürfe nennen können, die jedoch nicht zwingend auf Sie als Anzeigenerstatter hinweisen.

Die Anzeige kann bei jedem Finanzamt gestelt werden mit de rbitte um Weiterleitung an die zuständige Stelle.

Freundliche Grüße

Andreas Hoyer
Rechtsanwalt
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