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Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung

| 09.03.2020 15:05 |
Preis: 40,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Hallo,

ich habe zwar im Netz schon einige Informationen zu diesem Thema erhalten. Ich möchte diese nur nochmal bestätigt haben. Andere Fragen blieben aber auch offen.

Es geht um den Wechsel von der PKV in die GKV. Ich bin 35 und seit ca. 10 Jahren als Mediengestalter selbstständig. Die monatlichen Beiträge bei der PKV stiegen dabei jedes Jahr stark an und haben sich mittlerweile, in Bezug auf den Beitrag vor 10 Jahren, mehr als verdoppelt. Um dieser Kostenexplosion zu entgehen möchte ich in die GKV wechseln.

Soweit ich weiß besteht die einzige realistische Möglichkeit aus der PKV in die GKV zu wechseln darin in ein Angestellten-Verhältnis überzugehen. Mein Hauptkunde, der seit langer Zeit ohnehin den größten Teil meines Einkommens ausmacht, hat auch schon Bereitschaft signalisiert mich in ein Teilzeit-Angestelltenverhältnis zu übernehmen.

Frage 1:
Dabei würde ich weiterhin von zuhause aus arbeiten (Homeoffice). Aber das sollte ja nicht relevant sein?

Frage 2:
Ich habe von einer Mindestarbeitszeit von 20h pro Woche und einem Mindest-Bruttoeinkommen von 1.592,50 Euro (in den alten Bundesländern, wohne in Ba-Wü) gelesen. Liege ich da richtig?

Frage 3:
Wie gestalte ich den Übergang möglichst kosteneffizient? Gibt es Kündigungsfristen bei der PKV? Ist das einheitlich, oder von Vertrag zu Vertrag oder Anbieter zu Anbieter unterschiedlich (bin bei der Hanse-Merkur)? Wäre es bei z.B. 3 Monaten Kündigungsfrist besser jetzt die Kündigung an die PKV zu schicken aber das neue Angestellten-Verhältnis erst in 3 Monaten beginnen zu lassen? Ansonsten würde ich ja in der Zwischenzeit sowohl GKV als auch PKV zahlen.

Frage 4:
Gibt es sonst noch was zu beachten?

11.03.2020 | 08:34

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Zu 1.)
Dies ist korrekt, die Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und die Arbeitsweise sind irrelevant.

Zu 2.)
Diese Zahlen kann ich nicht bestätigen, Sie sind sozial versicherungspflichtig beschäftigt, wenn Sie angestellt sind und mehr als 450 € (Minijob) verdienen. Wenn Sie allerdings weiterhin selbstständig tätig bleiben wollen, dann müssen in der Angestelltentätigkeit, vereinfacht, mehr arbeiten und ein höheres Einkommen erzielen.

Zu 3.)
Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, welches Sie auch noch bis zu 3 Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht ausüben können, Sie sollten aber zeitnah kündigen.

Zu 4.)
Mehr fällt mir jetzt nicht ein, zu einer eventuellen selbstständigen Nebenbeschäftigung, siehe zu 2.).

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt




Nachfrage vom Fragesteller 11.03.2020 | 23:06

Sehr geehrter Herr Braun,

vielen Dank für die kompetenten Antworten.

Eine Frage noch: Falls ich irgendwann wieder in die Selbstständigkeit wechseln möchte habe ich ja dann die Option in der gesetzlichen Krankenkasse zu verbleiben. Soweit ich weiß ist ja hier der monatliche Beitrag bei circa 350,- € gedeckelt.

Wie lange muss ich im Angestellten-Verhältnis verbleiben um wieder in die Selbstständigkeit wechseln zu können aber weiterhin in die gesetzliche Krankenkasse nutzen zu können? Ist das bereits nach einem Monat theoretisch möglich, oder gibt es hier längere "Wartezeiten"?

Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.03.2020 | 12:20

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen vor einem Wechsel in die freiwillige GKV mindestens 12 Monate in der GKV gewesen sein oder innerhalb von 5 Jahren, 24 Monate gesetzlich versichert gewesen sein.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.03.2020 | 15:52

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