Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wechsel von der PKV zur GKV - Reicht das einfache melden auf dem Arbeitsamt oder muss ich einen Job

21.06.2009 17:53 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 2003 in der PKV und möchte mir eine Ausszeit von ca. einem halben bis einem Jahr gönnen. In dieser Zeit möchte ich Fremdsprachen lernen und mich beruflich weiterbilden.

Wie komme ich aber von der PKV in die GKV?

Reicht das einfache melden auf dem Arbeitsamt
oder muss ich einen Job unter der Beitragsbemessungsgrenze annehmen?

Oder gibt es noch einen anderen Trick?

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Sehr geehrter Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Versicherung ist möglich, sollte aber genau überlegt werden, denn mit einem solchen Wechsel könnten die Altersrückstellungen verloren gehen, die in der privaten Krankenversicherung bisher für Sie gebildet wurden.
Des Weiteren ist ein Wechsel für Arbeitnehmer, die älter als 55 Jahre sind, nicht mehr möglich.

Der einfachste Weg wäre hier, sich arbeitslos zu melden. Sie wären dann grundsätzlich verpflichtet, sich gesetzlich zu versichern.
Sind Sie jedoch bereits 5 Jahre privat versichert, können Sie sich von dieser Versicherungspflicht befreien lassen und das Amt übernimmt die Beiträge zur privaten Versicherung.

Ansonsten findet eine Wiederaufnahme in die gesetzliche Versicherung im Falle einer Unterschreitung der Beitragsbemessungsgrenze statt. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass der Arbeitnehmer sich dann wieder gesetzlich versichern muss. Es wäre somit zu überprüfen, ob Sie aufgrund Ihrer Pause unter dieses Jahresbemessungsgrenze fallen.

Bei einigen privaten Versicherern können Sie Ihre Versicherung auch bis zu zwei Jahre ruhen lassen, damit Sie sich nach Wiederaufnahme der Arbeit ohne neue Gesundheitsprüfung weiter privat versichern können. Sie sollten diesbezüglich bei Ihrer Krankenkasse nachfragen. Bei dieser Möglichkeit würden Sie auch die bis dahin gebildeten Altersdeckungsrückstellungen erhalten.

Auch bei Unterschreiten der Beitragsbemessungsgrenze kann das Vertragsverhältnis durch Zahlung eines Anwartschaftsbeitrages aufrecht erhalten werden. Ob und wie lange dies im Einzelfall sinnvoll ist, sollten Sie in einem persönlichen Gespräch mit Ihrer privaten Krankenversicherung klären.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort geholfen hat und darf auf die kostenfreie Nachfragefunktion hinweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90264 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Top! Verständlich und vor allem sehr schnelle und ausführliche Antwort! 1a+****** ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und hilfreiche Beratung ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort des Anwaltes war sehr ausführlich und hat mir sehr weitergeholfen ...
FRAGESTELLER