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Wechsel von Pflichtverteidiger auf normalen Anwalt

15.10.2008 23:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Vorgeschichte:
Bewährung 6 Monate auf 3 Jahre im November 2004, Urteil wird rechtskräftig im August 2005

Januar 2008: Aufhebung des Urteils vom Novermber 2004/ Rechtskraft August 2005 und neues Urteil: Gesamtstrafe 1 Jahr Bewährung auf 3 Jahre bis Januar 2011

....da im November 2004 zur damaligen Verhandlung noch Dinge offen waren die noch nicht verhandelt wurden

Aus 2006 gibt es jetzt noch 3 offene Verfahren, 3 wurden bereits vorher ohne Aussage von mir von der Staatsanwaltschaft eingestellt

Übrig bleiben 3 Fälle:

Vorwürfe der Taten aus 2006 laut Anklageschrift von Juli 2008: Einmietbetrug, Betrug, Unterschlagung, laut Pflichtverteidiger sind diese Strafen aus 2006 nicht Gesamtstrafenfähig, wir können froh sein wenn Sie nochmal eine zweite Bewährung bekommen


Bis heute habe ich dazu keine Aussage gemacht

Erster Termin beim Pflichtverteidiger,.... um nicht sinnlos Zeit zu verschwenden habe ich gleich alle vorhandenen erforderlichen Unterlagen mitgebracht um damit beginnen zu können, die erhobenen Vorwürfe sachlich fundiert zu wiederlegen.

Von Seiten des Pflichtverteidigers bestand beim ersten Termin erstmal keinerlei Interesse die Unterlagen durchzuarbeiten, wir haben nicht viel Zeit, die Zeit wäre knapp, RA wollte dann erst kurz vor der Verhandlung nochmal ein Gespräch mit mir machen.

1. Ich soll ihm meine Stellungnahme zu den Vorwürfen mit Lebenslauf per email oder Post zusenden.

2. Sollte ich mich mit Anzeigeerstattern einigen und finanziell entschädigen, wäre wichtig vor Gericht für zweite Bewährung Reue und Einsicht, Wiedergutmachung zu zeigen etc....

3. Wegen der Unterschlagung soll ich mit dem Anzeigeerstatter verhandeln dass dieser die Anzeige zurückzieht.

Um mich mit Anzeigeerstattern zu einigen habe ich mir dafür einen Anwalt gesucht, (der Pflichtverteidiger ist dafür nicht zuständig).

Heute hatte ich Termin....

Nachdem ich diesem die Sachlage mit vorhandenen Unterlagen und Anklageschrift erklärt habe hatte dieser nur noch den Kopf über den Pflichtverteidiger geschüttelt und gesagt: "Sie haben ihre Rechte als Mieter wahrgenommen" hören Sie sofort auf etwas zu machen, das Verfahren wird nichts, ( dieser RA ist seit 20 Jahren Anwalt) es wird höchstwahrscheinlich eine Einstellung, er muss aber erstmal die Akten zur Einsicht haben.

Meine Fragen wären:

Dieser Anwalt von heute hat sich Mühe und Zeit genommen......
Ist eine Kanzlei für Steuerrecht, Steuerstrafrecht etc....

1. Ist es eine gute Idee jetzt einen anderen Anwalt damit zu beauftragen und wird dies vom Gericht akzeptiert? Habe beim Pflichtverteidiger kein gutes Gefühl, Verhandlung ist am 11.12.2008

dass ich den Anwwalt selbst bezahlen muss ist mir klar, habe auch gleich Vertretungsvollmacht erteilt

2. Stimmt es, dass die Taten aus 2006 laut Pflichtverteidiger nicht Gesamtstrafenfähig auf die Bewährung von Januar 2008 sind weil es Fälle bis 2004 waren die nachverhandelt wurden ?
16.10.2008 | 06:42

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Zu Frage 1: Grundsätzlich sollten Sie den Anwalt wählen, dem Sie vertrauen. Der Begriff „Mandat“ wird aus dem lateinischen Verb „mandare“, das heißt „vertrauen“ abgeleitet. Wenn Sie den „normalen Anwalt“ mandatieren bzw. diesen für das Strafverfahren mit Ihrer Vertretung beauftragt haben, dann müssen Sie dies aber im Hinblick auf Ihre Pflichtverteidigung klären. Es böte sich an, dass sich Ihr Wahlverteidiger als Pflichtverteidiger beiordnen lässt. Der Pflichtverteidiger müsste dann das Mandat niederlegen. Hinsichtlich der Gebühren kann dann eine Vereinbarung im Sinne einer Gebührenteilung getroffen werden.

Welcher Anwalt Ihre Angelegenheit richtig einschätzt, das heißt ob Sie nur Ihre Rechter als Mieter geltend oder sich strafbar gemacht haben vermag ich ohne Akteneinsicht nicht zu beurteilen.

Zu Frage 2: Eine Gesamtstrafe wäre gemäß § 55 StGB zu bilden, wenn die Taten 2006 vor der Verurteilung 2008 begangen wurden und in diesem Verfahren die zugrundeliegenden tatsächlichen Feststellungen letztmals geprüft werden konnten. Aus der Aussage Ihres Pflichtverteidigers schließe ich, dass dies nicht der Fall war.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe dennoch Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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