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Wechsel von PKV in GKV durch befristete Tätigkeit in Teilzeit?

| 18.10.2018 07:43 |
Preis: 45,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Dame/Sehr geehrter Herr,

bis einschließlich März 2018 bin ich Beamter gewesen, danach habe ich sechs Monate Übergangsgeld bezogen. In dieser Zeit bin ich zu 50% in der PKV versichert gewesen. Mit dem Wegfall des Übergangsgeldes und des Beihilfeanspruches musste ich mich zu 100% in der PKV versichern. Ab November habe ich die Möglichkeit, bei einem anderen Arbeitgeber einen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob im Angestelltenverhältnis aufzunehmen. Dieser wird nach Mindestlohn bezahlt und umfasst 19 Stunden die Woche (es handelt sich um einen sog. Midi-Job). Dieser Job ist auf zwei Monate befristet.

Meine Fragen lauten:
1. Stellt die Befristung dieser sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit ein Problem für den Wechsel zurück in die GKV dar? Könnte die PKV den Wechsel also verhindern? Geschieht der Wechsel automatisch?

2. Da ich bislang Beamter gewesen bin: Gilt für mich dieselbe Jahresentgeltgrenze wie für Angestellte? Da sich mein Brutto-Jahreseinkommen bis zum vergangenen Monat, d.h. inkl. Übergangsgeld, auf weniger als 43.000 Euro beläuft, komme ich noch nicht einmal in die Nähe der JAEG. In diesem Monat lebe ich von Erspartem, dann käme für zwei Monate die oben beschriebene Teilzeitbeschäftigung im Mindestlohnsektor hinzu.

3. Im kommenden Jahr werde ich hoffentlich wieder eine Tätigkeit im Angestelltenverhältnis aufnehmen, mit der ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann (wiederum bei einem anderen Arbeitgeber). Wahrscheinlich werde ich dann, je nachdem wann ich diese Tätigkeit aufnehme, wieder über die JAEG kommen. Auf den dann vollzogenen Wechsel zur PKV hat das aber keine Auswirkungen, d.h. ich muss nicht in die PKV zurück? Ich bin dann natürlich freiwillig in der GKV versichert, das ich mir schon klar.

Vielen Dank und mit freundlichem Gruß
Ihr Fragesteller
18.10.2018 | 08:26

Antwort

von


(518)
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26441 Jever
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Stellt die Befristung dieser sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit ein Problem für den Wechsel zurück in die GKV dar? Könnte die PKV den Wechsel also verhindern? Geschieht der Wechsel automatisch?

Nein, das stellt kein Problem dar. Die Versicherungspflicht tritt sogar automatisch ein. Nach § 205 VVG können Sie binnen drei Monate nach Eintritt der Versicherungspflicht die PKV rückwirkend kündigen.

2. Da ich bislang Beamter gewesen bin: Gilt für mich dieselbe Jahresentgeltgrenze wie für Angestellte? Da sich mein Brutto-Jahreseinkommen bis zum vergangenen Monat, d.h. inkl. Übergangsgeld, auf weniger als 43.000 Euro beläuft, komme ich noch nicht einmal in die Nähe der JAEG. In diesem Monat lebe ich von Erspartem, dann käme für zwei Monate die oben beschriebene Teilzeitbeschäftigung im Mindestlohnsektor hinzu.

Der Beamtenstatus spielt keine Rolle.

3. Im kommenden Jahr werde ich hoffentlich wieder eine Tätigkeit im Angestelltenverhältnis aufnehmen, mit der ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann (wiederum bei einem anderen Arbeitgeber). Wahrscheinlich werde ich dann, je nachdem wann ich diese Tätigkeit aufnehme, wieder über die JAEG kommen. Auf den dann vollzogenen Wechsel zur PKV hat das aber keine Auswirkungen, d.h. ich muss nicht in die PKV zurück? Ich bin dann natürlich freiwillig in der GKV versichert, das ich mir schon klar.

Nein, Sie werden dann zwar versicherungsfrei aber nach § 188 Abs. 4 SGB V setzt sich die Mitgliedschaft dann als freiwilliges Mitglied fort.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.
Fachanwalt für Sozialrecht

Bewertung des Fragestellers 20.10.2018 | 00:30

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