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Wechsel von PKV in GKV - Wird weiterhin Ihr 'altes' Gehalt als Bemessungsgrenze genommen oder zählt

17.08.2011 08:29 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Maike Domke


Hallo,
ich habe folgende Frage.
Meine Frau und ich erwarten Zwillinge im März 2011.
Meine Frau ist derzeit berufstätig und bei einer PKV versichert. Sie verdient derzeit ca. 62.000€.
Ich bin bei der AOK Bayern.

Meine Frau wird 2-3 Jahre in Elternzeit gehen.
Nun ist die Frage, kann meine Frau einen Wechsel von der PKV in die GKV vornehmen?

Wird weiterhin Ihr "altes" Gehalt als Bemessungsgrenze genommen oder zählt das Elterngeld?
Ich habe im Internet einige Informationen gefunden, das es wohl in der Schwangerschaft eine Möglichkeit geben könnte für einen Wechsel.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich besteht nach § 224 SGB V Beitragsfreiheit während des Bezuges von Mutterschaft- und Elterngeld in der Krankenkasse für Ihre Frau. Das gilt für alle gesetzlich versicherten Personen.
Für privat Versicherte Personen gilt dies nicht, es besteht auch keine Möglichkeit einer Aufnahme in die Familienversicherung. Vielmehr sind von Ihrer Frau wahrscheinlich noch Beiräge zu entrichten.

Ein Wechsel von privat zu gesetzlich versichert erfolgt erst dann, wenn Ihre Frau wieder sozialversicherungspflichtig tätig ist, sprich der Bezug von Elterngeld reicht nicht aus, um wieder gesetzlich versichert zu sein. Vor ein paar Jahren war das noch anders geregelt.

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