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Wechsel von PKV in GKV, Jahreseinkommen reduzieren mit 2 monatiger Elternzeit.

04.12.2018 13:15 |
Preis: 60,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger


Hallo ,
ich bin 52 Jahre alt, bin seid 2003 in der PKV und habe leider/Gottseidank :-) noch spät zwei Kinder bekommen
(0 und 3 Jahre alt). Leider gibt es ja keine Familienversicherung für PKV -Mitglieder. Daher möchte gerne in die GKV zurück. Ich bin Angestellter und mein Jahreseinkommen beträgt ca. 78000 € . 2019 werde ich für zwei Monate in Elternzeit gehen eventuell auch länger. Kann ich durch diese Maßnahme mein Jahreseinkommen (unter ca. 60000 €?) so reduzieren das ein Wechsel in die GKV möglich ist ? Oder gibt es Alternativen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Obwohl Ihre Entgeltminderung ausschließlich aufgrund des Bezuges von Elterngeld eintreten wird und damit nur vorübergehender Natur ist, werden Sie bei dem Unterschreiten der Jahreseinkommensgrenze von derzeit 59.400,00 Euro jährlich ( ab 2019: 60.750,00 Euro jährlich) von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenkasse wechseln können. Denn bei der versicherungsrechtlichen Beurteilung bei Beginn der Minderung bleibt die bereits absehbare Rückkehr zu den Verhältnissen vor der Entgeltminderung unberücksichtigt.

Mit dem Ende des Elterngeldbezuges wird eine erneute versicherungsrechtliche Beurteilung Ihres Einkommens erforderlich werden. Ergibt diese Beurteilung ein Überschreiten der Jahreseinkommensgrenze, wird die Versicherungspflicht jedoch nicht sofort, sondern frühestens mit Ablauf des Kalenderjahres eintreten. Sie werden dann in der gesetzlichen Krankenversicherung als freiwilliges Mitglied verbleiben können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mit für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 04.12.2018 | 15:56

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Eine Frage noch:
Was umfasst alles das Jahresgehalt ?
Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und jährliche Erfolgsboni gehören sicherlich dazu.
Aber wie sieht es mit Jubiläumszahlungen aus.
Bin nächstes Jahr 35 Jahre bei einem großen Autohersteller angestellt.
Das wäre ja nur eine einmalige Zahlung.
Wird das also dem Jahresgehalt zur Berechnung der Jahreseinkommensgrenze
hinzugezählt ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.12.2018 | 18:48

Sehr geehrter Fragesteller,

in der gesetzlichen Krankenversicherung zählen zu den beitragspflichtigen einmaligen Einnahmen neben dem Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Gewinnbeteiligungen und Gratifikationen und Auszahlungen von nicht in Anspruch genommenem Urlaub auch Jubiläumszuwendungen sowie Heirats- und Geburtsbeihilfen, wobei die Einmalzahlungen grundsätzlich dem Entgeltabrechnungszeitraum zuzuordnen, in dem sie gezahlt werden. Wird die Jubiläumszuwendung z.B. im Juli 2019 gezahlt, ist dem Juli 2019 zuzuordnen.

Mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin

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