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Wechsel von Energielieferanten

02.06.2018 20:06 |
Preis: 50,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo....

Wir wurden bis Ende Februar 2018 von dem Energielieferant BEV beliefert. Zum 01.03.2018 wollten wir uns diesbezüglich einen neuen über Verivox raussuchen und haben das auch gemacht. Nur dann kam schon Ende Januar 2018 ein Schreiben von Voltera (Energy2day), dass diese ab dem 01.03.2018 liefern. Ich rief dann bei denen an und fragte, wie die denn darauf kommen und dann sagte man mir am Telefon, dass es wohl eine Auftragsbestätigung vom 03.03.2017 gebe. Diese haben wir 2017 nie erhalten. 2017 hatten wir schon mal versucht, den Anbieter zu wechseln. Da wir aber mit der Kündigungsfrist zu spät waren, mussten wir noch ein Jahr länger bei der BEV bleiben. Da wir nun bis Ende Februar 2018 bei der BEV gebunden waren, hat uns keiner mitgeteilt, dass sich die Voltera "hinten anstellt" und dann abwartet, bis wir rechtmäßig aus dem Vertrag der BEV rauskommen. Die Voltera soll uns angeblich am 03.03.2017 angeschrieben haben. Da wir dieses Schreiben nicht bekommen hatten, konnten wir diesen Vertrag auch nicht widerrufen. Wir taten dies aber mit Kenntnisnahme am 06.02.2018, denn vorher wussten wir ja von der Voltera gar nichts. Wir hatten denen von Anfang an mitgeteilt, dass wir damit nicht einverstanden sind und aus dem Vertrag raus wollen. Wir haben denen angekündigt, vorerst keine Zahlungen zu leisten und die Kündigung abwarten und dann die Schlussrechnung bezahlen werden. Seitdem mahnen sie die offenen Beträge an und reagieren auf unsere Schreiben nicht in dem Sie auf unsere Schreiben eingehen. Nun haben sie mit Stromsperre gedroht. Was können wir tun und ist das alles so rechtens? Ist wirklich ein rechtlich geltender Vertrag mit Energy2day zustande gekommen? Wir erhielten 2017 keine Widerrufsbelehrung. Wie müssen wir uns verhalten? Mit freundlichen Grüßen O. A.
02.06.2018 | 20:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Ein Vertrag kommt zustande durch Angebot und Annahme. Das zustande kommen eines Vertrages muss stets durch denjenigen bewiesen werden, der sich auf den Vertrag beruft.
Wenn Sie also beispielsweise auf angeforderte Unterlagen hin (Angebot) die Annahme erklärt haben und aufgrund eines Irrtums davon ausgegangen sind, dass kein Vertrag zustande gekommen ist, dann ist der Stromlieferant im Recht. In diesem Fall hätte es sich bei seinen Schreiben vom März 2017 nur um eine Bestätigung gehandelt die rechtlich keine Wirkung entfaltet.

Haben Sie allerdings nur eine Anfrage an den Anbieter geschickt (Angebot) und bei dem Schreiben handelte es sich um die Annahme, kann die Gegenseite das zustande kommen des Vertrages nicht beweisen und wird vor Gericht keinen Erfolg haben.

Sie sollten nochmals an die Gegenseite schreiben, dass zwischen Ihnen kein Vertrag zustande gekommen ist und falls dies doch der Fall wäre Sie diesen aufgrund eines Irrtums anfechten. Die Anfechtung lässt den Vertrag ab Anfechtungserklärung entfallen. Sollte also ein Vertrag zustande gekommen sein, können Sie sich von diesem auf diesem Wege lösen. Erklären Sie zugleich, dass Sie für den Fall einer Stromsperre gerichtlich gegen den Anbieter vorgehen werden. Setzen Sie Fristen. Sollte auch hierauf wieder nur mit einem Standardschreiben geantwortet werden, sollten Sie einen Anwalt mit ihrer Vertretung beauftragen.

Ich hoffe Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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